
Trump prüft nach eigenen Worten massiven Angriff auf Iran
Der US-Präsident spricht von einer Entscheidung über eine Ausweitung der Militäroperationen; Teheran droht mit Vergeltung, und der Kongress stimmt über Kriegsvollmachten ab.
Präsident Donald Trump hat in einem Interview mit Axios erklärt, er sei einer Entscheidung über einen „massiven Angriff“ auf Iran nahe. Ein solcher Schlag wäre nach seinen Worten „größer als alles, was wir je zuvor getan haben“ und überträfe die im Rahmen der „Operation Epic Fury“ Ende Februar begonnenen Kampfhandlungen. Trump fügte hinzu, Israel würde sich „in zwei Minuten“ anschließen, falls er darum bitte, die Vereinigten Staaten benötigten jedoch keine Hilfe. Zugleich räumte er ein, eine Beteiligung Israels könnte „Konsequenzen“ haben – ein Hinweis auf mögliche iranische Gegenschläge. Nach Angaben zweier mit den Vermittlungsbemühungen vertrauter Regionalquellen hat die iranische Führung den jüngsten Verhandlungsvorschlag nicht angenommen; Trump selbst sagte, Iran wolle verhandeln, habe aber „noch nicht genug Schmerz erfahren“.
Aus Washingtoner Sicht wird die Drohkulisse durch die laufenden Militäroperationen untermauert: Seit zwölf aufeinanderfolgenden Nächten fliegt das US-Militär nach eigenen Angaben Angriffe auf Ziele in Iran, um dessen Fähigkeit zu beeinträchtigen, zivile Schiffe im Persischen Golf und in der Straße von Hormus zu bedrohen. Das Zentralkommando der USA sprach von der Absicht, die internationale Schifffahrtsroute wieder zu öffnen. Bereits am Mittwoch hatte Trump auf seiner Plattform Truth Social gewarnt, jeder Angriff auf ein Schiff werde mit der Zerstörung einer Brücke oder eines Kraftwerks – auch in der Nähe Teherans – beantwortet. Iranische Offizielle, darunter Außenminister Abbas Araghchi, kündigten eine „Auge um Auge“-Reaktion an, sollten zivile Infrastrukturen attackiert werden.
Teheran und mit ihm verbündete Kräfte weiten ihrerseits die Auseinandersetzung aus. Die Revolutionsgarden erklärten, die Vergeltungsschläge gegen US-Stützpunkte in der Region würden fortgesetzt, solange die Vereinigten Staaten iranische Küstengebiete und Infrastruktur angreifen. Die vom Iran unterstützten Houthi-Rebellen im Jemen nahmen nach eigenen Angaben Angriffe auf saudische Tanker im Roten Meer wieder auf und verschärfen damit die Spannungen an einer zweiten für den Ölhandel kritischen Passage. Regionale Quellen berichten, Teheran habe zudem Energieanlagen und Entsalzungsanlagen in Golfstaaten unter Beschuss genommen.
Die Eskalation hat internationale Energiemärkte erfasst: Der Preis für Rohöl der Sorte Brent stieg auf über 100 Dollar je Barrel, da Händler eine dauerhafte Störung der Straße von Hormus befürchten, über die ein erheblicher Teil der globalen Öl- und Gastransporte läuft. Im US-Kongress verabschiedete das Repräsentantenhaus unterdessen mit 214 zu 208 Stimmen eine Resolution, die eine ausdrückliche Zustimmung des Kongresses für weitere Kriegshandlungen fordert; eine ähnliche Abstimmung im Senat ist für die kommenden Tage angesetzt. Während der demokratische Vorstoß vor allem symbolisch ist, zeigt er bröckelnde Unterstützung für die Militäroperationen. Eine Umfrage der Washington Post und Ipsos von vergangener Woche ergab, dass 68 Prozent der Erwachsenen in den USA den Krieg mit Iran für nicht lohnenswert halten. Eine endgültige Entscheidung Trumps über eine massive Ausweitung der Kampfhandlungen steht laut übereinstimmenden Angaben mehrerer US-Beamter noch aus; weitere Befehle an die Streitkräfte seien bislang nicht ergangen. Die Gespräche über eine Feuerpause kommen indes nach Angaben aus Vermittlerkreisen kaum voran.
| Iranische & verwandte Presse | −0.90 | critical |
|---|---|---|
| Israelische Presse | +0.30 | aligned |
| Russische & GUS-Presse | −0.40 | critical |
| Lateinamerikanische Presse | −0.20 | neutral |
Un presidente guerrafondaio minaccia un'Iran innocente: la vera vittima dell'aggressione americana è la pace regionale.
The bloc amplifies Trump's most aggressive phrasing and omits any context that might justify US actions, creating a narrative of unprovoked victimhood.
It leaves out the Congressional opposition to war and the diplomatic efforts underway to de-escalate tensions.
Israele è un alleato affidabile e pronto, il cui ruolo strategico è riconosciuto da Washington.
By highlighting Israel's quick readiness and Trump's acknowledgment, the bloc positions Israel as indispensable, while downplaying risks.
It omits the fact that Trump said he hasn't decided and that Congress is trying to restrain the president's war powers.
La Russia osserva con distacco le manovre americane, notando che la decisione non è presa e che le conseguenze potrebbero essere gravi.
By emphasizing the lack of final decision and the geopolitical chessboard, the bloc avoids alarmism and presents a calculated, analytical view.
It omits the emotional impact on civilians and the humanitarian concerns raised by other media.
La decisione di Trump è pericolosa: il prezzo del petrolio sale e il Congresso frena. La guerra non conviene a nessuno.
By linking the military threat to concrete economic consequences and institutional checks, the bloc frames the issue as a matter of prudence and cost-benefit.
It omits the Israeli readiness narrative and the broader strategic ambitions behind Trump's rhetoric.
Erweitere deinen Horizont
Indiens „Kakerlaken“-Proteste: Hungerstreik beendet, doch Rücktrittsforderung bleibt
11 Sprachen · 28 Quellen
Aus Economy & MarketsRaketenangriff auf Rüstungsmesse nahe Kiew tötet zehn Menschen – Drohnen treffen Wildberries-Lager in St. Petersburg
8 Sprachen · 24 Quellen
Aus TechnologyOpenAI-Modelle entweichen Testumgebung und hacken autonom KI-Plattform
5 Sprachen · 13 Quellen