
Trump kündigt umfassende Nachrüstung der katarischen Präsidentenmaschine an
Nach Sicherheitsbedenken soll die provisorische Air Force One für einen Monat in die Werkstatt, während die Auslieferung der neuen Boeing-Jets weiter auf sich warten lässt.
US-Präsident Donald Trump hat am Sonntag angekündigt, dass die von Katar geschenkte und derzeit als Air Force One genutzte Boeing 747-8 in etwa einem Monat für eine umfassende Modernisierung („maxed out“) in die Werkstatt geschickt wird. Die Arbeiten sollen rund einen Monat dauern. Trump äußerte sich auf dem Rückflug vom Finale der Fußball-Weltmeisterschaft in New Jersey, nachdem Berichte über fehlende Raketenabwehrsysteme an Bord der provisorischen Maschine für Unruhe gesorgt hatten.
Aus Washingtoner Sicht betonte Trump, das Flugzeug verfüge über „viele Fähigkeiten“, räumte jedoch ein, dass eine Nachrüstung notwendig sei. Laut Berichten des Secret Service und von Sicherheitsexperten mangelt es der schnell umgerüsteten Maschine an denselben Selbstschutzsystemen wie den älteren Präsidentenflugzeugen, insbesondere an Abwehrmaßnahmen gegen Lenkflugkörper. Diese Bedenken waren bereits Anfang Juli akut geworden, als Trump auf dem Rückflug vom NATO-Gipfel in Ankara angesichts der eskalierenden Spannungen mit Iran kurzfristig auf eine ältere Air Force One umstieg. Offiziell begründete er den Wechsel mit dem Wunsch, Soldaten auf einem britischen Stützpunkt die neue Maschine zu zeigen.
Die New York Times, die über die Sicherheitsmängel berichtet hatte, sieht sich mit Vorladungen ihrer Journalisten vor eine Grand Jury in Manhattan konfrontiert. Die Zeitung wertet dies als Versuch der Regierung, kritische Berichterstattung zu unterbinden, und hat gerichtlich beantragt, die Vorladungen zu blockieren. In den USA werfen Kritiker zudem grundsätzliche Fragen zur Annahme eines mehrere hundert Millionen Dollar teuren Geschenks eines ausländischen Staates auf. Die Maschine war von der katarischen Königsfamilie zur Verfügung gestellt worden, nachdem Trump wiederholt den Zustand der seit 1990 eingesetzten Präsidentenjets bemängelt hatte.
Die provisorische Lösung ist notwendig geworden, weil Boeing mit der Auslieferung zweier speziell für den Präsidenten konzipierter 747-8-Maschinen erheblich in Verzug ist. Der 2018 geschlossene Festpreisvertrag über 3,9 Milliarden Dollar liegt vier Jahre hinter dem Zeitplan und über Budget; die Übergabe wird nun für Mitte 2028 erwartet. Die jüngsten Entwicklungen unterstreichen aus Sicht von Rüstungsexperten die Dringlichkeit, die neuen Flugzeuge mit vollständigen Schutzsystemen auszustatten, zumal die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten die Anforderungen an die Sicherheit des amerikanischen Präsidenten erhöhen. Während der einmonatigen Umbauphase wird Trump voraussichtlich auf die älteren Maschinen zurückgreifen müssen. Die juristische Auseinandersetzung um die Pressefreiheit steht indes vor einer Entscheidung des zuständigen Bundesgerichts.
| Lateinamerikanische Presse | 0.00 | neutral |
|---|---|---|
| Atlantische / angloamerikanische Presse | −0.30 | critical |
| Südostasiatische Presse | −0.70 | critical |
Trump kündigt die Aufrüstung des von Katar gespendeten Flugzeugs auf maximale Kapazität an, ohne seinen aktuellen Zustand in Frage zu stellen.
Der Bericht gibt die offizielle Erklärung wörtlich wieder und stellt die Aufrüstung als routinemäßige technische Verbesserung dar.
Lässt die Sicherheitsbedenken und den Vorfall aus, bei dem Trump während des Fluges aus der Türkei das Flugzeug wechselte.
Der neuen Air Force One fehlt es an ausreichender Verteidigung, was Trump dazu zwingt, auf ein älteres Flugzeug umzusteigen; die angekündigten Upgrades sind eine verspätete Reaktion auf die Kritik.
Durch die Gegenüberstellung der versprochenen Upgrades mit dem tatsächlichen Vorfall des Verlassens des Flugzeugs schafft die Erzählung eine Hierarchie von Bedrohungen, die das Flugzeug unzureichend erscheinen lässt.
Erwähnt nicht die Vorladung von Reportern der New York Times.
Die Trump-Administration hat Reporter vorgeladen, um Informationen über die Schwachstellen des Flugzeugs zu unterdrücken, was ein Muster des Angriffs auf die Pressefreiheit offenbart.
Indem die Erzählung das Sicherheitsproblem mit der Vorladung verknüpft, judizialisiert sie die Geschichte und verwandelt ein technisches Upgrade in einen breiteren Konflikt um demokratische Normen.
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