
Tödliche Unfälle und Gewaltverbrechen in Argentinien, Mexiko, Brasilien und Italien
Verkehrsunfälle, ein Bootsunglück und mutmaßliche Gewaltverbrechen forderten am Donnerstag in vier Ländern mindestens zehn Menschenleben.
In Argentinien starben zwei Brüder im Alter von 19 und 22 Jahren, als ihr Wagen auf der Ruta Nacional 11 in der Provinz Santa Fe bei starkem Regen die Kontrolle verlor und mit einem Lastwagen kollidierte. Wie die örtliche Feuerwehr mitteilte, war das Führerhaus des Lastwagens zum Zeitpunkt des Eintreffens der Rettungskräfte unbesetzt. In Brasilien kollidierten auf der BR-101 im Bundesstaat Bahia ein Krankenwagen und ein Personenwagen frontal. Dabei kamen der 48-jährige Fahrer des Autos sowie ein 63-jähriger Patient im Krankenwagen ums Leben; fünf weitere Insassen wurden verletzt. Im italienischen Reggio Emilia erfasste ein Müllfahrzeug einen elfjährigen Jungen, der mit Freunden auf dem Fahrrad unterwegs war. Der Junge erlag im Krankenhaus seinen Verletzungen; die örtliche Polizei untersucht den Unfallhergang.
In Mexiko stürzte am Morgen ein Reisebus der Linie Excelencia auf der Autobahn Toluca–Zitácuaro nahe Almoloya de Juárez in eine etwa zwanzig Meter tiefe Schlucht. Nach vorläufigen Angaben der Rettungskräfte kamen zwei Menschen ums Leben, mindestens acht weitere wurden verletzt. Die Ursache ist noch ungeklärt. Ebenfalls in Mexiko kenterte in der Grenzregion zwischen Hidalgo und Querétaro ein Boot auf der Zimapán-Talsperre. Die Behörden bargen eine tote Frau und retteten eine weitere Person; vier Insassen gelten weiterhin als vermisst. Suchmannschaften mit Sonar und Tauchern sind im Einsatz. Nach ersten Erkenntnissen war das Boot mit neun Personen besetzt, obwohl es nur für sechs zugelassen war.
Unabhängig davon meldeten mexikanische Ermittlungsbehörden Fortschritte in zwei Gewaltverbrechen. Im Bundesstaat México bestätigte die Generalstaatsanwaltschaft, dass in einem Haus in Nezahualcóyotl aufgefundene sterbliche Überreste von Teresa Guadalupe Molina Hernández stammen, die seit April vermisst wurde. Ihr 22-jähriger Sohn, der die Vermisstenanzeige erstattet hatte, befindet sich wegen des Vorwurfs des Verschwindenlassens in Haft und wird nun auch des Femizids beschuldigt. In der Hauptstadt nahm die Polizei einen Mann fest, der des Femizids an seiner Lebensgefährtin verdächtigt wird; eine Zeugin will beobachtet haben, wie er durch ein Fenster in das Zimmer der Frau eindrang. Zudem entdeckten Ermittler bei Ocoyoacac, im Bundesstaat México, im Rahmen der Suche nach zwei verschwundenen US-Bürgern vier Leichen in zwei verdeckten Gruben. Eine offizielle Identifizierung der Toten steht noch aus.
Die Unfallursachen sind in allen Fällen Gegenstand laufender Ermittlungen. Während in Argentinien und Brasilien die Polizei die genauen Abläufe rekonstruiert, dauern die Bergungs- und Sucharbeiten an der Zimapán-Talsperre an. In Italien äußerte der Bürgermeister von Reggio Emilia sein Entsetzen und sprach der Familie sein Beileid aus.
Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.
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An einem einzigen Tag forderte eine Welle von Tragödien in Lateinamerika und Italien mindestens vierzehn Todesopfer. In Argentinien starben zwei Brüder bei einem Frontalzusammenstoß; in Mexiko stürzte ein Bus in eine Schlucht, ein Boot kenterte und es wurden geheime Gräber entdeckt; in Brasilien tötete ein Krankenwagenunfall zwei Menschen. Die Behörden ermitteln, während die Region mit der täglichen Bilanz von Unfällen und Gewalt konfrontiert ist.
Ein Tag der Tragödien traf auch Italien, wo ein 11-jähriger Junge in Reggio Emilia von einem Müllwagen überfahren und getötet wurde. Das Kind war mit Freunden auf dem Fahrrad unterwegs, als sich der Unfall ereignete, was in der Gemeinde Trauer und Empörung auslöste. Der Vorfall reiht sich in eine Serie tödlicher Ereignisse ein, die an nur einem Tag mindestens vierzehn Menschenleben in Lateinamerika und Italien forderten.
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