
Spaniens enttäuschender Auftakt in die WM 2026: Nullnummer gegen Kap Verde entfacht heftige Kritik
Der Europameister kommt gegen den Außenseiter nicht über ein 0:0 hinaus – spanische Medien sprechen von einem "Desaster" und einer "kolossalen Blamage".
Spaniens Reise zur Weltmeisterschaft 2026 begann mit einem Schock. Als Europameister und Mitfavorit angereist, musste sich das Team von Luis de la Fuente in Atlanta mit einem torlosen Remis gegen den WM-Neuling Kap Verde begnügen. Die Iberer kontrollierten das Spielgeschehen über weite Strecken, erspielten sich Chancen, scheiterten jedoch immer wieder an der kompakten Abwehrformation der Afrikaner und an deren überragendem Torhüter Vozinha. Was als formaler Pflichtsieg geplant war, geriet zu einem Abend der vergebenen Gelegenheiten und der aufkeimenden Zweifel.
Die Reaktionen in der spanischen Medienlandschaft ließen an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig. "Un desastre para empezar" kommentierte Marca, während die AS von einem "Petardazo" sprach – einem lauten Knall, der jedoch die spanischen Ambitionen jäh unterbrach. El Mundo diagnostizierte einen "estrepitoso pinchazo" und bemängelte die Ideenlosigkeit im Angriff, die selbst die Einwechslung von Ausnahmetalent Lamine Yamal nicht beheben konnte. Die Schlagzeilen vereinte der Vorwurf, die Mannschaft habe ohne die nötige Inspiration und Effizienz agiert und dem Außenseiter zu viel Respekt entgegengebracht.
Über die Landesgrenzen hinaus stieß das Ergebnis auf ungläubiges Staunen. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtete von einer "kolossalen Blamage" und sammelte Pressestimmen, die das Scheitern des Europameisters als Menetekel für das Turnier werteten. Aus europäischer Sicht stellt sich die Frage, wie anfällig selbst hochdekorierte Teams für die defensive Disziplin vermeintlich schwächerer Gegner sein können – eine Lehre, die auch für die Nationalmannschaften Deutschlands, Österreichs und der Schweiz von Belang ist, sollten sie in ähnliche Konstellationen geraten.
Für Spanien wird die Gruppenphase zur nervenaufreibenden Bewährungsprobe. Nach dem enttäuschenden Start sind die Partien gegen Uruguay und Saudi-Arabien kaum mehr als Pflichtsiege einzustufen, will man das Achtelfinale erreichen. Gelingt es Luis de la Fuente nicht, die Abschlussschwäche zu kurieren und den Spielaufbau zu beschleunigen, droht dem Titelaspiranten ein vorzeitiges Debakel. Die nächsten Tage werden zeigen, ob die Mannschaft die mentale Stärke besitzt, um die Schockstarre abzuschütteln und den Turnierverlauf doch noch in die erwarteten Bahnen zu lenken.
Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.
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Die spanische Presse reagierte mit harscher Kritik auf das 0:0 gegen Kap Verde und nannte es einen 'Petardazo' und eine 'Figuraccia'. Lateinamerikanische Medien griffen den Schock auf und hoben die Memes und das 'Desaster' des Europameister-Debüts hervor.
Deutsche und europäische Medien bezeichneten das torlose Unentschieden Spaniens als kolossale Blamage und desaströsen Auftakt. Die Berichte konzentrieren sich auf den krassen Gegensatz zwischen Spaniens Status als Europameister und dem Außenseiter Kap Verde und zitieren vernichtende Schlagzeilen spanischer Zeitungen.
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