
Spanien siegt, Kap Verde schreibt Geschichte: 28 Teams für WM-K.o.-Runde qualifiziert
Nach dem vorletzten Gruppenstag stehen 28 Teilnehmer der erstmals ausgetragenen Runde der letzten 32 fest, während Uruguay erneut früh scheitert und Österreich noch zittern muss.
Am vorletzten Tag der Gruppenphase der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 haben Spanien und der Debütant Kap Verde ihre Tickets für die erstmals ausgetragene Runde der letzten 32 gelöst. Spanien setzte sich im Estadio Akron von Guadalajara mit 1:0 gegen Uruguay durch – Alex Baena erzielte den entscheidenden Treffer. Parallel erkämpfte sich Kap Verde in Texas ein torloses Unentschieden gegen Saudi-Arabien, das dem Inselstaat als Gruppenzweiter hinter Spanien das historische Weiterkommen sicherte. Für Uruguay, das bereits bei der WM 2022 in der Vorrunde gescheitert war, bedeutet das frühe Aus eine erneute sportliche Enttäuschung.
Das erweiterte Teilnehmerfeld von 48 Nationen führt in diesem Turnier zu einem veränderten Modus: Neben den zwölf Gruppensiegern und -zweiten qualifizieren sich die acht besten Gruppendritten für die K.o.-Phase. Nach den Samstagsspielen stehen 28 Mannschaften fest, nur vier Plätze sind noch offen. Aus deutschsprachiger Perspektive haben Deutschland (Gruppensieger E) und die Schweiz (Gruppensieger B) ihre Aufgaben souverän gelöst. Österreichs Schicksal ist dagegen noch nicht besiegelt – die Mannschaft von Ralf Rangnick kämpft in Gruppe H oder als einer der besten Dritten um den Einzug in die Runde der letzten 32.
Aus afrikanischer Sicht ragt die Qualifikation Kap Verdes heraus. Der Inselstaat, der kleinste Teilnehmer der WM-Geschichte, überstand die Gruppenphase ohne Niederlage, aber auch ohne Sieg – drei Unentschieden genügten. Insgesamt haben mit Marokko, Südafrika, der Elfenbeinküste, Ägypten und Ghana sechs afrikanische Vertreter die K.o.-Runde erreicht. In Südamerika sorgt dagegen das Scheitern Uruguays für Bestürzung, während Argentinien, Brasilien und Kolumbien erwartungsgemäß weiter sind. Aus europäischer Sicht zogen sämtliche Titelanwärter – Frankreich, England, Portugal, die Niederlande und Belgien – ohne größere Mühe in die nächste Runde ein.
Bereits jetzt stehen einige brisante Paarungen für die Runde der letzten 32 fest: Brasilien trifft auf Japan, die Niederlande messen sich mit Marokko, Gastgeber USA bekommt es mit Bosnien-Herzegowina zu tun, und Kap Verde wird gegen Titelverteidiger Argentinien um Lionel Messi antreten. Die letzten Gruppenpartien am Sonntag entscheiden über die verbleibenden vier Plätze und die endgültige Setzliste. Ghana etwa kann mit einem Sieg gegen Kroatien den Gruppensieg in Gruppe L perfekt machen und damit Senegal als Gegner vermeiden. Die K.o.-Phase beginnt am 28. Juni und erstreckt sich über vier Wochen bis zum Finale am 20. Juli.
Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.
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Die erweiterte WM 2026 startet in die erste K.-o.-Runde mit 32 Teams, eine historische Neuerung. Die Qualifikation Kap Verdes wird als Meilenstein gefeiert, während das Ausscheiden Uruguays als eine der größten Überraschungen des Turniers vermerkt wird. Der Fokus liegt weiter auf der aktualisierten Liste der Qualifikanten und den verbleibenden Plätzen.
Afrikanische Nationen prägen die erweiterte WM, sechs Teams haben bereits Plätze in der Runde der letzten 32 sicher. Die historische Qualifikation Kap Verdes und das frühe Weiterkommen Ghanas sind Quellen kontinentalen Stolzes. Das starke Abschneiden des Kontinents signalisiert einen Wandel in der globalen Fußballdynamik.
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