
Sabalenka und Osaka im Achtelfinal – Djokovic zieht mit Federer gleich
Die Weltranglistenerste Aryna Sabalenka und Naomi Osaka bestreiten ein blockbuster Duell, während Novak Djokovic mit seinem 105. Sieg in Wimbledon zu Roger Federer aufschließt.
Aryna Sabalenka hat ihre Vormachtstellung im Damentennis auch auf dem Rasen von Wimbledon untermauert. Die 28-jährige Belarussin bezwang im Duell zweier Hartschlägerinnen Jelena Ostapenko mit 6:4, 6:4 und zog zum 15. Mal in Folge in die zweite Woche eines Grand-Slam-Turniers ein. Ostapenko, die 27 Winner schlug, leistete sich 18 unerzwungene Fehler – dreimal so viele wie Sabalenka, die mit neun Assen und einer Quote von 71 Prozent gewonnener Punkte beim ersten Aufschlag die entscheidenden Nadelstiche setzte. „In solchen Partien kommt es auf die Mentalität an“, sagte die Weltranglistenerste, die nun auf eine alte Bekannte trifft.
Im Achtelfinal wartet Naomi Osaka. Die Japanerin, die mit ihren extravaganten Outfits in London für Aufsehen sorgt, erreichte durch ein 6:1, 6:3 gegen die Australierin Daria Kasatkina erstmals die vierte Runde in Wimbledon und komplettierte damit ihren Satz an Achtelfinalteilnahmen bei allen vier Majors. Osaka, die in der Vergangenheit auf Rasen haderte, zeigte sich unter ihrem polnischen Trainer Tomasz Wiktorowski deutlich verbessert. „Ich habe verstanden, dass das Spiel auf Rasen viel fließender ist“, erklärte die 28-Jährige. Es ist bereits das vierte Aufeinandertreffen der beiden in diesem Jahr – stets im Achtelfinal. Sabalenka gewann die jüngsten drei Duelle, zuletzt in Roland Garros, und führt im Head-to-Head mit 3:1.
Novak Djokovic hat unterdessen einen weiteren Meilenstein gesetzt. Der 39-jährige Serbe rang den Franzosen Arthur Rinderknech nach 7:5, 6:4, 1:6, 7:6(4) nieder und feierte seinen 105. Einzelsieg in Wimbledon, womit er mit Roger Federer gleichzog. Nur Martina Navratilova (120) hat mehr Matches auf dem heiligen Rasen gewonnen. Djokovic, der nach einem Einbruch im dritten Satz im Tiebreak des vierten Durchgangs zwei Asse in Folge servierte, sprach von einer „großen Ehre“. Im Achtelfinal trifft er auf den russischen Qualifikanten Roman Safiullin, der den Brasilianer João Fonseca glatt in drei Sätzen bezwang.
Titelverteidiger Jannik Sinner präsentierte sich nach durchwachsenem Start in der ersten Woche deutlich stabiler. Der 24-jährige Südtiroler besiegte den Amerikaner Jenson Brooksby souverän mit 6:4, 6:3, 6:4 und zog zum fünften Mal in Folge ins Achtelfinal ein, womit er den italienischen Rekord von Nicola Pietrangeli egalisierte. „Ein kleiner Schritt nach vorn“, kommentierte Sinner, der nun auf den japanischen Qualifikanten Shintaro Mochizuki trifft. Für einen deutschen Erfolg sorgte Jan-Lennard Struff, der den an Nummer acht gesetzten Russen Daniil Medwedew in drei Tiebreak-losen Sätzen 7:6(4), 7:6(5), 7:5 aus dem Turnier nahm. Die Schweizerin Belinda Bencic (Nr. 11) setzte sich in einem Dreisatzkrimi gegen Anna Kalinskaya durch und wahrte ihre Halbfinalchance.
| Atlantische / angloamerikanische Presse | 0.00 | neutral |
|---|---|---|
| Subsaharisch-afrikanische Presse | 0.00 | neutral |
The Atlantic bloc does not cover the story.
The lack of coverage is made plausible by prioritizing other sports events.
No references to Wimbledon or the tennis players.
The sub-Saharan African bloc completely ignores the Wimbledon match.
The absence of coverage is justified by a focus on sports events of greater regional relevance.
There is no mention of the tournament, the players, or Djokovic's record.
Erweitere deinen Horizont
Trump nutzt nachgeholtes Pressedinner für Spott über Medien und dritte Amtszeit
12 Sprachen · 60 Quellen
Aus Economy & MarketsFlottenausbau im Nahen Osten: flynas bestellt 25 Airbus-Jets, Farnborough Airshow zeigt Expansionsdrang
4 Sprachen · 5 Quellen
Aus TechnologyElon Musk zieht Bilanz: Politische Reue und ungebremster Techno-Optimismus
3 Sprachen · 5 Quellen