
Messi krönt ersten Spieltag mit Hattrick und Rekord – WM 2026 startet torreich
75 Tore in 24 Partien, Favoriten mit Machtdemonstrationen, aber auch Überraschungen: Die erste Runde der 48er-WM in Nordamerika im Überblick.
Die erste Runde der auf 48 Teams erweiterten Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko endete mit einem Paukenschlag: Lionel Messi, der 38-jährige Kapitän Argentiniens, erzielte beim 3:0 gegen Algerien einen lupenreinen Hattrick und zog mit Miroslav Kloses Rekord von 16 WM-Toren gleich. Wenige Tage vor seinem 39. Geburtstag beantwortete der Superstar damit alle Fragen nach seiner Fitness und untermauerte den Titelanspruch des amtierenden Champions. Aus europäischer Perspektive war es ein Auftakt, der die Hierarchie des Weltfußballs teils bestätigte, teils erschütterte.
Insgesamt fielen in den 24 Auftaktpartien 75 Treffer – ein Schnitt von 3,125 Toren pro Spiel – und nur die Begegnung zwischen Spanien und Kap Verde endete torlos. Neben Messi drängten sich weitere Angreifer in den Vordergrund: Erling Haaland traf doppelt für Norwegen gegen den Irak, Kylian Mbappé schnürte einen Doppelpack beim französischen 3:1 über Senegal, und Harry Kane steuerte zwei Tore zum englischen 4:2 gegen Kroatien bei. Auch der deutsche Angreifer Kai Havertz trug sich mit zwei Treffern in die Torschützenliste ein, als die Mannschaft von Bundestrainer Nagelsmann Curaçao mit 7:1 deklassierte – das höchste Resultat des Spieltags. Aus Sicht der Gastgeber setzten die USA mit einem 4:1 über Paraguay ein Ausrufezeichen, bei dem Folarin Balogun als erster Amerikaner seit 1930 zwei WM-Tore in einem Spiel erzielte.
Doch die erste Runde offenbarte auch die Verwundbarkeit etablierter Kräfte. Portugal um Cristiano Ronaldo kam gegen die Demokratische Republik Kongo nicht über ein 1:1 hinaus, Spanien mühte sich zu einem torlosen Remis gegen den Außenseiter Kap Verde, und Brasilien gab ebenfalls Punkte ab. Aus asiatischer Perspektive sorgte Katar mit einem späten 1:1 gegen die Schweiz für eine Überraschung, während Tunesien gegen Schweden mit 1:5 unter die Räder geriet. Afrikanische Beobachter registrierten neben dem kongolesischen Achtungserfolg auch die souveränen Auftritte Algeriens – trotz der Niederlage gegen Argentinien – und Senegals, das Frankreich phasenweise forderte.
Der neue Modus mit zwölf Vierergruppen, aus denen die beiden Ersten sowie die acht besten Dritten in die K.-o.-Runde einziehen, verleiht der zweiten Runde besonderes Gewicht. Für Mannschaften wie Portugal, Spanien oder Brasilien, die mit Remis gestartet sind, wird der kommende Spieltag bereits zur Bewährungsprobe. Gleichzeitig haben Argentinien, Deutschland und England früh die Weichen auf Gruppensieg gestellt. Die torreiche erste Runde widerlegt zudem Befürchtungen, die Aufstockung des Teilnehmerfeldes verwässere die Qualität; vielmehr scheint sie die Offensivfreude vieler Außenseiter zu beflügeln.
Der Blick nach vorn richtet sich nun auf die zweite Gruppenrunde, in der sich zeigen wird, ob die Favoriten ihre Dominanz konsolidieren können und welche vermeintlich kleinen Nationen den Sprung in die nächste Phase schaffen. Für das deutschsprachige Publikum bleibt die Zeitverschiebung eine Herausforderung, doch die sportliche Dichte verspricht, die späten Anstoßzeiten zu rechtfertigen. Messi indes hat mit seinem Hattrick nicht nur die Torschützenliste angeführt, sondern auch eine Botschaft an die Konkurrenz gesendet: Der alte König denkt nicht an Abdankung.
Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.
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Die erste Runde der WM 2026 hat die etablierte Ordnung erschüttert, mehrere traditionelle Großmächte strauchelten gegen vermeintlich schwächere Gegner. Messis rekordträchtiger Hattrick war das individuelle Highlight, doch die eigentliche Geschichte waren die unerwarteten Ergebnisse, die die alte Hierarchie infrage stellen. Das neue Format mit 48 Teams scheint für einen unberechenbareren und ausgeglicheneren Wettbewerb zu sorgen.
Lionel Messi stahl am ersten Spieltag mit einem spektakulären Hattrick, der den WM-Torrekord einstellte, die Show, während Cristiano Ronaldo einen demütigenden Start hinlegte. Der argentinische Maestro bewies, dass Alter nur eine Zahl ist, und erntete Bewunderung von Stars wie Erling Haaland. Die Auftaktrunde wurde als Geschichte zweier Superstars erzählt: einer im Aufstieg, der andere im Niedergang.
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