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Kongolesischer Spieler spottet über Ronaldos WM-Auftritt: «Er ist nicht mehr derselbe»

Nach Portugals enttäuschendem 1:1 gegen die DR Kongo sorgt die Aussage von Ngal’ayel Mukau, Cristiano Ronaldo sei «älter geworden», für eine Debatte über die Zukunft des Superstars.

Das erste Gruppenspiel der Weltmeisterschaft zwischen Portugal und der Demokratischen Republik Kongo endete mit einem ernüchternden 1:1 – und für Cristiano Ronaldo persönlich mit einer schallenden Ohrfeige. Der 41-jährige Rekordspieler, nun ältester Feldspieler der WM-Geschichte, blieb über 90 Minuten weitgehend wirkungslos, kam nur auf wenige Ballkontakte und drei Abschlüsse. Für Aufsehen sorgte anschließend vor allem die unverblümte Analyse des kongolesischen Mittelfeldspielers Ngal’ayel Mukau. In der Mixed Zone gefragt, ob sein Team einen speziellen Plan zur Neutralisierung Ronaldos entwickelt habe, antwortete er: «Um ehrlich zu sein, nein. Wir wissen, dass er nicht mehr derselbe ist wie früher. Er ist jetzt älter.» Diese Worte verbreiteten sich rasch international und trafen den wunden Punkt einer Mannschaft, die trotz hochkarätiger Besetzung erneut hinter den Erwartungen zurückblieb.

Die Reaktionen auf Mukaus Aussage fielen je nach Weltregion unterschiedlich aus. In lateinamerikanischen Medien wie La Nación und Ámbito Financiero wurde die Äußerung als «polemisch» und «lapidar» eingestuft, während deutsche Blätter – darunter die Frankfurter Allgemeine Zeitung und Bild – den Fokus auf die wachsende Belastung für das portugiesische Team legten. Die FAZ zitierte den französischen TV-Experten Thierry Henry, der sich mit ernster Miene direkt an Ronaldo wandte: «Die Mannschaft braucht Tore, nicht du!» Henrys Kritik zielte auf die allzu offensichtliche Ich-Bezogenheit des Stürmers ab. In der Schweiz griff der Tages-Anzeiger die Häme in den sozialen Netzwerken auf und stellte die Frage, ob das mit Klasse gesegnete portugiesische Ensemble ohne seinen Kapitän nicht besser funktionieren würde.

Aus kongolesischer Perspektive war die Bemerkung Mukaus indes kein Ausdruck von Respektlosigkeit, sondern eine nüchterne Bestandsaufnahme. «Er läuft weniger und arbeitet weniger», ergänzte der Spieler gegenüber Bild und unterstrich, dass sich sein Team auf die eigene Stärke konzentriert habe, statt einen schwindenden Mythos übermäßig zu fürchten. Diese realistische Einschätzung zahlte sich aus: Der afrikanische Außenseiter trotzte dem Europameister von 2016 ein Remis ab und demonstrierte, dass Ehrfurcht vor großen Namen im modernen Fußball an Wirkung verliert. Die kongolesische Herangehensweise könnte Schule machen und künftige Gegner ermutigen, Ronaldos Präsenz nicht mehr als entscheidenden Faktor zu betrachten.

Für Portugal und seinen Trainer Roberto Martínez wird die Personalie Ronaldo damit endgültig zur strategischen Gretchenfrage. Die Mannschaft verfügt über herausragende Talente wie Rafael Leão und João Félix, doch die taktische Ausrichtung bleibt oft auf den 41-Jährigen fixiert – mit abnehmendem Ertrag. Deutsche und schweizerische Beobachter warnen, dass die Fixierung auf den alternden Superstar die Entwicklung einer kollektiven Spielkultur blockieren könnte. Das Unentschieden gegen den Kongo mag als Weckruf dienen: Die alten Gewissheiten tragen nicht mehr, und die Zeit für einen generationellen Umbruch im portugiesischen Angriffsspiel drängt. Wie Martínez darauf reagiert, wird nicht nur über den weiteren Turnierverlauf, sondern auch über Ronaldos Vermächtnis in seiner sechsten WM-Endrunde entscheiden.

Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.

2 Mediengruppen · 3 Sprachen

49%
TonTemperaturFokusPositionierungHorizont
Stampa latinoamericanaStampa europea continentale
Stampa latinoamericana/ mercato
ironiascetticismo

Die unverblümte Bemerkung des kongolesischen Spielers, Ronaldo sei 'nicht mehr derselbe' und 'älter', hat in Lateinamerika eine Debatte ausgelöst. Viele sehen darin ein Zeichen, dass der Niedergang des portugiesischen Stars nun auch für Gegner unbestreitbar ist. Der Kommentar wird mit einer Mischung aus Ironie und Skepsis gegenüber Ronaldos aktueller Form aufgenommen.

Stampa europea continentale/ dach_plus
allarmepragmatismo

Deutsche Analysten fragen sich, ob Ronaldo nach dem enttäuschenden Unentschieden gegen die DR Kongo inzwischen eine Belastung für Portugal ist. Die Wirkungslosigkeit des 41-Jährigen löst eine ernsthafte Debatte über seinen Platz im Team aus, und Experten meinen, es könnte an der Zeit sein, weiterzuziehen. Der Fokus liegt auf dem taktischen und leistungsmäßigen Niedergang, nicht nur auf dem Alter.

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Donnerstag, 18. Juni 2026

Kongolesischer Spieler spottet über Ronaldos WM-Auftritt: «Er ist nicht mehr derselbe»

Nach Portugals enttäuschendem 1:1 gegen die DR Kongo sorgt die Aussage von Ngal’ayel Mukau, Cristiano Ronaldo sei «älter geworden», für eine Debatte über die Zukunft des Superstars.

Das erste Gruppenspiel der Weltmeisterschaft zwischen Portugal und der Demokratischen Republik Kongo endete mit einem ernüchternden 1:1 – und für Cristiano Ronaldo persönlich mit einer schallenden Ohrfeige. Der 41-jährige Rekordspieler, nun ältester Feldspieler der WM-Geschichte, blieb über 90 Minuten weitgehend wirkungslos, kam nur auf wenige Ballkontakte und drei Abschlüsse. Für Aufsehen sorgte anschließend vor allem die unverblümte Analyse des kongolesischen Mittelfeldspielers Ngal’ayel Mukau. In der Mixed Zone gefragt, ob sein Team einen speziellen Plan zur Neutralisierung Ronaldos entwickelt habe, antwortete er: «Um ehrlich zu sein, nein. Wir wissen, dass er nicht mehr derselbe ist wie früher. Er ist jetzt älter.» Diese Worte verbreiteten sich rasch international und trafen den wunden Punkt einer Mannschaft, die trotz hochkarätiger Besetzung erneut hinter den Erwartungen zurückblieb.

Die Reaktionen auf Mukaus Aussage fielen je nach Weltregion unterschiedlich aus. In lateinamerikanischen Medien wie La Nación und Ámbito Financiero wurde die Äußerung als «polemisch» und «lapidar» eingestuft, während deutsche Blätter – darunter die Frankfurter Allgemeine Zeitung und Bild – den Fokus auf die wachsende Belastung für das portugiesische Team legten. Die FAZ zitierte den französischen TV-Experten Thierry Henry, der sich mit ernster Miene direkt an Ronaldo wandte: «Die Mannschaft braucht Tore, nicht du!» Henrys Kritik zielte auf die allzu offensichtliche Ich-Bezogenheit des Stürmers ab. In der Schweiz griff der Tages-Anzeiger die Häme in den sozialen Netzwerken auf und stellte die Frage, ob das mit Klasse gesegnete portugiesische Ensemble ohne seinen Kapitän nicht besser funktionieren würde.

Aus kongolesischer Perspektive war die Bemerkung Mukaus indes kein Ausdruck von Respektlosigkeit, sondern eine nüchterne Bestandsaufnahme. «Er läuft weniger und arbeitet weniger», ergänzte der Spieler gegenüber Bild und unterstrich, dass sich sein Team auf die eigene Stärke konzentriert habe, statt einen schwindenden Mythos übermäßig zu fürchten. Diese realistische Einschätzung zahlte sich aus: Der afrikanische Außenseiter trotzte dem Europameister von 2016 ein Remis ab und demonstrierte, dass Ehrfurcht vor großen Namen im modernen Fußball an Wirkung verliert. Die kongolesische Herangehensweise könnte Schule machen und künftige Gegner ermutigen, Ronaldos Präsenz nicht mehr als entscheidenden Faktor zu betrachten.

Für Portugal und seinen Trainer Roberto Martínez wird die Personalie Ronaldo damit endgültig zur strategischen Gretchenfrage. Die Mannschaft verfügt über herausragende Talente wie Rafael Leão und João Félix, doch die taktische Ausrichtung bleibt oft auf den 41-Jährigen fixiert – mit abnehmendem Ertrag. Deutsche und schweizerische Beobachter warnen, dass die Fixierung auf den alternden Superstar die Entwicklung einer kollektiven Spielkultur blockieren könnte. Das Unentschieden gegen den Kongo mag als Weckruf dienen: Die alten Gewissheiten tragen nicht mehr, und die Zeit für einen generationellen Umbruch im portugiesischen Angriffsspiel drängt. Wie Martínez darauf reagiert, wird nicht nur über den weiteren Turnierverlauf, sondern auch über Ronaldos Vermächtnis in seiner sechsten WM-Endrunde entscheiden.

Divergenz der Quellen

Sport · 5 Quellen · 3 Sprachen

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Wie stark die Quellen die gleichen Fakten unterschiedlich darstellen.

Wie sie sich aufteilen

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Kritisch43%

Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.

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TonTemperaturFokusPositionierungHorizont
Stampa latinoamericanaStampa europea continentale
Stampa latinoamericana/ mercato
ironiascetticismo

Die unverblümte Bemerkung des kongolesischen Spielers, Ronaldo sei 'nicht mehr derselbe' und 'älter', hat in Lateinamerika eine Debatte ausgelöst. Viele sehen darin ein Zeichen, dass der Niedergang des portugiesischen Stars nun auch für Gegner unbestreitbar ist. Der Kommentar wird mit einer Mischung aus Ironie und Skepsis gegenüber Ronaldos aktueller Form aufgenommen.

Stampa europea continentale/ dach_plus
allarmepragmatismo

Deutsche Analysten fragen sich, ob Ronaldo nach dem enttäuschenden Unentschieden gegen die DR Kongo inzwischen eine Belastung für Portugal ist. Die Wirkungslosigkeit des 41-Jährigen löst eine ernsthafte Debatte über seinen Platz im Team aus, und Experten meinen, es könnte an der Zeit sein, weiterzuziehen. Der Fokus liegt auf dem taktischen und leistungsmäßigen Niedergang, nicht nur auf dem Alter.

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