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SportSonntag, 21. Juni 2026

Japans Kantersieg eröffnet zweiten WM-Spieltag – Spanien und Uruguay unter Druck

Während Japan im 1000. WM-Spiel Tunesien deklassiert, kämpfen die Favoriten der Gruppen G und H um die ersten Siege.

Die japanische Nationalmannschaft hat am frühen Sonntagmorgen im Estadio BBVA von Monterrey ein Ausrufezeichen gesetzt. Mit einem ungefährdeten 4:0 gegen Tunesien feierte das Team von Hajime Moriyasu nicht nur den ersten Sieg im zweiten Gruppenspiel der Gruppe F, sondern schrieb zugleich Geschichte: Es war das 1000. Spiel einer Fußball-Weltmeisterschaft. Während die Nordafrikaner nach der 1:5-Auftaktniederlage gegen Schweden weiter auf den ersten Punkt warten, rückt Japan mit nun vier Zählern der Qualifikation für das Sechzehntelfinale näher.

Am Sonntag stehen vier weitere Begegnungen der zweiten Runde an, die in den ausgeglichenen Gruppen G und H für Klarheit sorgen sollen. Sämtliche acht Mannschaften hatten zum Auftakt remisiert – eine Premiere in der WM-Geschichte. In Gruppe H trennten sich Spanien und Kap Verde torlos, während Uruguay gegen Saudi-Arabien nicht über ein 1:1 hinauskam. Entsprechend groß ist der Druck auf die beiden Favoriten, nun nachzulegen. Spanien, das beim 0:0 vor allem die individuelle Durchschlagskraft vermissen ließ, setzt gegen Saudi-Arabien auf die Rückkehr von Lamine Yamal. Der 18-jährige Flügelstürmer war zuletzt angeschlagen, soll aber der Offensive wieder mehr Tiefe verleihen. Georgios Donis, der griechische Trainer Saudi-Arabiens, äußerte sich anerkennend: 'Wenn Yamal oder Williams fehlen, spielt Spanien anders – sie haben dann viel Ballbesitz, aber es mangelt an Eins-gegen-Eins-Qualitäten.' Die Saudis, die 2022 in Katar sensationell Argentinien bezwangen, wollen mit Salzburg-Legionär Salem Al-Dawsari erneut für eine Überraschung sorgen.

Das zweite Duell der Gruppe H bestreiten Uruguay und Kap Verde in Miami. Marcelo Bielsa, der Trainer der Celeste, lobte den Gegner als 'physisch robust, technisch versiert und charakterstark'. Kap Verde hatte Spanien ein Remis abgetrotzt, nicht zuletzt dank herausragender Paraden von Torhüter Vozinha, der mit bürgerlichem Namen Josimar José Évora Dias heißt. Der 28-Jährige avancierte zum Gesicht des ersten Spieltags und verbreitete Zuversicht: 'Wir hatten schon vor dem Turnier das Ziel, die Gruppenphase zu überstehen. Das Unentschieden gibt uns zusätzliche Energie.' Uruguay muss nach dem enttäuschenden 1:1 gegen Saudi-Arabien zwingend gewinnen, um sich vor dem letzten Gruppenspiel gegen Spanien eine gute Ausgangsposition zu verschaffen.

In Gruppe G stehen sich zeitgleich Belgien und der Iran in Los Angeles sowie Neuseeland und Ägypten in Vancouver gegenüber. Die 'Roten Teufel' kamen gegen Ägypten nicht über ein 1:1 hinaus und brauchen nun einen Erfolg, um nicht wie 2022 früh zu scheitern. Kevin De Bruyne und Thibaut Courtois sollen das Team von Rudi Garcia stabilisieren. Der Iran, der gegen Neuseeland ein 2:2 erreichte, zeigte dabei Moral, offenbarte aber defensive Schwächen. Abseits des Platzes sorgten Berichte über Einreiseschwierigkeiten der iranischen Delegation in den USA für Unruhe; der Verband legte Beschwerde bei der FIFA ein. Ägypten mit Superstar Mohamed Salah peilt gegen Neuseeland den ersten Sieg an, um im Kampf um die K.-o.-Runde mitzuhalten. Die Neuseeländer um Kapitän Chris Wood wollen ihrerseits den ersten Erfolg in diesem Turnier einfahren.

Die Ergebnisse des Sonntags werden die Tabellen in den beiden Gruppen entzerren und erste Weichen für das Weiterkommen stellen. Während Japan im Fernduell der Gruppe F auf die späteren Spiele von Schweden und den Niederlanden blickt, wissen die Teams der Gruppen G und H: Ein Sieg ist fast gleichbedeutend mit dem Sprung auf einen der ersten beiden Plätze, die direkt ins Sechzehntelfinale führen.

Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.

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Lateinamerikanische PresseKontinentaleuropäische Presse
Lateinamerikanische Presse
DistanzPragmatismus

Die Weltmeisterschaft geht heute mit wichtigen Spielen weiter. Der Hauptfokus liegt auf Uruguay und dem Bedürfnis zu gewinnen nach einem enttäuschenden Unentschieden, während Spanien ebenfalls unter Druck steht. Der historische Sieg Japans wird erwähnt, aber die Erzählung konzentriert sich auf das lateinamerikanische Team und die überraschenden Kapverden, die mit Brasilien verbunden sind.

Kontinentaleuropäische Presse
SkepsisPragmatismus

Spanien und Belgien stehen nach unerwarteten Ergebnissen in der ersten Runde unter Druck. Die heutigen Spiele sind entscheidend für ihre Hoffnungen auf die Qualifikation. Der Fokus liegt auf den Schwierigkeiten der europäischen Teams und der Notwendigkeit, Punkte zu sichern, um ein frühes Ausscheiden zu vermeiden.

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Sonntag, 21. Juni 2026

Japans Kantersieg eröffnet zweiten WM-Spieltag – Spanien und Uruguay unter Druck

Während Japan im 1000. WM-Spiel Tunesien deklassiert, kämpfen die Favoriten der Gruppen G und H um die ersten Siege.

Die japanische Nationalmannschaft hat am frühen Sonntagmorgen im Estadio BBVA von Monterrey ein Ausrufezeichen gesetzt. Mit einem ungefährdeten 4:0 gegen Tunesien feierte das Team von Hajime Moriyasu nicht nur den ersten Sieg im zweiten Gruppenspiel der Gruppe F, sondern schrieb zugleich Geschichte: Es war das 1000. Spiel einer Fußball-Weltmeisterschaft. Während die Nordafrikaner nach der 1:5-Auftaktniederlage gegen Schweden weiter auf den ersten Punkt warten, rückt Japan mit nun vier Zählern der Qualifikation für das Sechzehntelfinale näher.

Am Sonntag stehen vier weitere Begegnungen der zweiten Runde an, die in den ausgeglichenen Gruppen G und H für Klarheit sorgen sollen. Sämtliche acht Mannschaften hatten zum Auftakt remisiert – eine Premiere in der WM-Geschichte. In Gruppe H trennten sich Spanien und Kap Verde torlos, während Uruguay gegen Saudi-Arabien nicht über ein 1:1 hinauskam. Entsprechend groß ist der Druck auf die beiden Favoriten, nun nachzulegen. Spanien, das beim 0:0 vor allem die individuelle Durchschlagskraft vermissen ließ, setzt gegen Saudi-Arabien auf die Rückkehr von Lamine Yamal. Der 18-jährige Flügelstürmer war zuletzt angeschlagen, soll aber der Offensive wieder mehr Tiefe verleihen. Georgios Donis, der griechische Trainer Saudi-Arabiens, äußerte sich anerkennend: 'Wenn Yamal oder Williams fehlen, spielt Spanien anders – sie haben dann viel Ballbesitz, aber es mangelt an Eins-gegen-Eins-Qualitäten.' Die Saudis, die 2022 in Katar sensationell Argentinien bezwangen, wollen mit Salzburg-Legionär Salem Al-Dawsari erneut für eine Überraschung sorgen.

Das zweite Duell der Gruppe H bestreiten Uruguay und Kap Verde in Miami. Marcelo Bielsa, der Trainer der Celeste, lobte den Gegner als 'physisch robust, technisch versiert und charakterstark'. Kap Verde hatte Spanien ein Remis abgetrotzt, nicht zuletzt dank herausragender Paraden von Torhüter Vozinha, der mit bürgerlichem Namen Josimar José Évora Dias heißt. Der 28-Jährige avancierte zum Gesicht des ersten Spieltags und verbreitete Zuversicht: 'Wir hatten schon vor dem Turnier das Ziel, die Gruppenphase zu überstehen. Das Unentschieden gibt uns zusätzliche Energie.' Uruguay muss nach dem enttäuschenden 1:1 gegen Saudi-Arabien zwingend gewinnen, um sich vor dem letzten Gruppenspiel gegen Spanien eine gute Ausgangsposition zu verschaffen.

In Gruppe G stehen sich zeitgleich Belgien und der Iran in Los Angeles sowie Neuseeland und Ägypten in Vancouver gegenüber. Die 'Roten Teufel' kamen gegen Ägypten nicht über ein 1:1 hinaus und brauchen nun einen Erfolg, um nicht wie 2022 früh zu scheitern. Kevin De Bruyne und Thibaut Courtois sollen das Team von Rudi Garcia stabilisieren. Der Iran, der gegen Neuseeland ein 2:2 erreichte, zeigte dabei Moral, offenbarte aber defensive Schwächen. Abseits des Platzes sorgten Berichte über Einreiseschwierigkeiten der iranischen Delegation in den USA für Unruhe; der Verband legte Beschwerde bei der FIFA ein. Ägypten mit Superstar Mohamed Salah peilt gegen Neuseeland den ersten Sieg an, um im Kampf um die K.-o.-Runde mitzuhalten. Die Neuseeländer um Kapitän Chris Wood wollen ihrerseits den ersten Erfolg in diesem Turnier einfahren.

Die Ergebnisse des Sonntags werden die Tabellen in den beiden Gruppen entzerren und erste Weichen für das Weiterkommen stellen. Während Japan im Fernduell der Gruppe F auf die späteren Spiele von Schweden und den Niederlanden blickt, wissen die Teams der Gruppen G und H: Ein Sieg ist fast gleichbedeutend mit dem Sprung auf einen der ersten beiden Plätze, die direkt ins Sechzehntelfinale führen.

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Spanien und Belgien stehen nach unerwarteten Ergebnissen in der ersten Runde unter Druck. Die heutigen Spiele sind entscheidend für ihre Hoffnungen auf die Qualifikation. Der Fokus liegt auf den Schwierigkeiten der europäischen Teams und der Notwendigkeit, Punkte zu sichern, um ein frühes Ausscheiden zu vermeiden.

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