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Iranischer Fußballer erhält nach Visa-Panne Mehrfacheinreise für WM 2026

Nachdem das Visum von Mehdi Torabi nach dem ersten WM-Spiel ablief, ermöglichte eine Intervention des iranischen Verbands und der FIFA die Rückkehr in die USA.

Der iranische Fußballverband (FFIRI) hat am Dienstag bekanntgegeben, dass Stürmer Mehdi Torabi ein neues Mehrfachvisum für die Vereinigten Staaten erhalten hat. Damit ist die kurzfristige Reisekrise behoben, die nach dem WM-Auftaktspiel gegen Neuseeland (2:2) in Los Angeles entstanden war: Torabis ursprüngliches Visum erlaubte nur eine einzige Einreise und erlosch, sobald die Mannschaft nach dem Spiel in ihr Quartier im mexikanischen Tijuana zurückkehrte.

Die iranische Nationalmannschaft hat während der Gruppenphase ein ungewöhnliches Reisemodell gewählt: Sie ist nicht in den USA stationiert, sondern pendelt von Tijuana aus zu ihren Spielen. Die ersten beiden Partien gegen Neuseeland und Belgien finden im SoFi-Stadion in Los Angeles statt, das dritte Gruppenspiel gegen einen noch zu ermittelnden Gegner in Seattle. Während die übrigen Spieler Visa für mehrfache Einreisen erhielten, war Torabis Visum – aus nicht näher erläuterten Gründen – nur für eine einmalige Einreise gültig. Nach der Rückkehr nach Mexiko war es damit ungültig, und der Spieler drohte, das zweite Spiel zu verpassen.

Israelische Medienberichte lenkten den Blick auf eine mögliche politische Dimension: Torabi gilt als glühender Anhänger der iranischen Regierung und soll Verbindungen zu den Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) unterhalten. Ob diese Hintergründe bei der ursprünglichen Visumerteilung eine Rolle spielten, blieb offen. Die US-Behörden äußerten sich nicht zu den Gründen für die Beschränkung auf eine einmalige Einreise. Die FFIRI betonte lediglich, dass man in Abstimmung mit der FIFA eine Lösung gefunden habe.

Nach eigenen Angaben bemühte sich der Verband umgehend um ein neues Visum und konnte noch am selben Tag ein Mehrfachvisum für Torabi beschaffen. Damit steht der 30-jährige Flügelspieler für die kommenden Partien zur Verfügung. Der Vorfall wirft ein Schlaglicht auf die logistischen und diplomatischen Herausforderungen, die die grenzüberschreitende Turnierorganisation mit sich bringt. Für europäische Mannschaften wie Deutschland, Österreich oder die Schweiz, die bei der WM 2026 ebenfalls zwischen verschiedenen Gastgeberländern pendeln könnten, sind solche Visa-Fragen zwar weniger brisant, doch die Episode zeigt, wie schnell administrative Hürden den Spielbetrieb beeinträchtigen können.

Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.

2 Mediengruppen · 2 Sprachen

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TonTemperaturFokusPositionierungHorizont
Stampa israelianaStampa latinoamericana
Stampa israeliana/ sicurezza
scetticismoallarme

Israelische Medien betonen Torabis Verbindungen zu den Revolutionsgarden und stellen die Visa-Lösung in Frage. Der Vorfall wird eher als potenzielles Sicherheitsrisiko denn als bloßes bürokratisches Versehen dargestellt.

Stampa latinoamericana
distaccopragmatismo

Lateinamerikanische Medien berichten über die iranische Beschwerde bezüglich des Visums zur einmaligen Einreise und die anschließende Lösung. Der Vorfall wird als behobenes logistisches Problem ohne politische Untertöne dargestellt.

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Mittwoch, 17. Juni 2026

Iranischer Fußballer erhält nach Visa-Panne Mehrfacheinreise für WM 2026

Nachdem das Visum von Mehdi Torabi nach dem ersten WM-Spiel ablief, ermöglichte eine Intervention des iranischen Verbands und der FIFA die Rückkehr in die USA.

Der iranische Fußballverband (FFIRI) hat am Dienstag bekanntgegeben, dass Stürmer Mehdi Torabi ein neues Mehrfachvisum für die Vereinigten Staaten erhalten hat. Damit ist die kurzfristige Reisekrise behoben, die nach dem WM-Auftaktspiel gegen Neuseeland (2:2) in Los Angeles entstanden war: Torabis ursprüngliches Visum erlaubte nur eine einzige Einreise und erlosch, sobald die Mannschaft nach dem Spiel in ihr Quartier im mexikanischen Tijuana zurückkehrte.

Die iranische Nationalmannschaft hat während der Gruppenphase ein ungewöhnliches Reisemodell gewählt: Sie ist nicht in den USA stationiert, sondern pendelt von Tijuana aus zu ihren Spielen. Die ersten beiden Partien gegen Neuseeland und Belgien finden im SoFi-Stadion in Los Angeles statt, das dritte Gruppenspiel gegen einen noch zu ermittelnden Gegner in Seattle. Während die übrigen Spieler Visa für mehrfache Einreisen erhielten, war Torabis Visum – aus nicht näher erläuterten Gründen – nur für eine einmalige Einreise gültig. Nach der Rückkehr nach Mexiko war es damit ungültig, und der Spieler drohte, das zweite Spiel zu verpassen.

Israelische Medienberichte lenkten den Blick auf eine mögliche politische Dimension: Torabi gilt als glühender Anhänger der iranischen Regierung und soll Verbindungen zu den Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) unterhalten. Ob diese Hintergründe bei der ursprünglichen Visumerteilung eine Rolle spielten, blieb offen. Die US-Behörden äußerten sich nicht zu den Gründen für die Beschränkung auf eine einmalige Einreise. Die FFIRI betonte lediglich, dass man in Abstimmung mit der FIFA eine Lösung gefunden habe.

Nach eigenen Angaben bemühte sich der Verband umgehend um ein neues Visum und konnte noch am selben Tag ein Mehrfachvisum für Torabi beschaffen. Damit steht der 30-jährige Flügelspieler für die kommenden Partien zur Verfügung. Der Vorfall wirft ein Schlaglicht auf die logistischen und diplomatischen Herausforderungen, die die grenzüberschreitende Turnierorganisation mit sich bringt. Für europäische Mannschaften wie Deutschland, Österreich oder die Schweiz, die bei der WM 2026 ebenfalls zwischen verschiedenen Gastgeberländern pendeln könnten, sind solche Visa-Fragen zwar weniger brisant, doch die Episode zeigt, wie schnell administrative Hürden den Spielbetrieb beeinträchtigen können.

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Israelische Medien betonen Torabis Verbindungen zu den Revolutionsgarden und stellen die Visa-Lösung in Frage. Der Vorfall wird eher als potenzielles Sicherheitsrisiko denn als bloßes bürokratisches Versehen dargestellt.

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Lateinamerikanische Medien berichten über die iranische Beschwerde bezüglich des Visums zur einmaligen Einreise und die anschließende Lösung. Der Vorfall wird als behobenes logistisches Problem ohne politische Untertöne dargestellt.

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