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Clark mit Rekordvorsprung bei US Open – McIlroy bricht ein, Australier historisch gescheitert

Wyndham Clark führt nach zwei Runden mit vier Schlägen, während Rory McIlroy auf der zweiten Neun einbricht und erstmals seit 67 Jahren kein Australier das Wochenende erreicht.

Wyndham Clark hat bei den 126. US Open auf Shinnecock Hills eine historische Führung aufgebaut. Der Amerikaner, der das Turnier bereits 2023 gewann, spielte eine 64er-Auftaktrunde und legte am Freitag eine 69 nach, womit er mit insgesamt 133 Schlägen den bisherigen 36-Loch-Rekord von Phil Mickelson und Shigeki Maruyama aus dem Jahr 2004 unterbot. Mit einem 33-Fuß-Birdieputt am 18. Loch schloss er seine zweite Runde ab und baute seinen Vorsprung auf vier Schläge aus. Clark, der im Vorjahr nach einem verpassten Cut in Oakmont durch die Zerstörung von Schließfächern aufgefallen war, zeigte sich geläutert: „Das war ein schrecklicher Vorfall, und ich hoffe, ich kann die Fans zurückgewinnen.“ Die Bedingungen auf dem Long-Island-Kurs waren zunächst ungewöhnlich weich, doch im Tagesverlauf trockneten die Grüns mit ihrem tückischen Poa-Annua-Gras unter Sonne und auffrischendem Wind zunehmend aus.

Die Verfolgergruppe wird von mehreren Major-Siegern angeführt. Xander Schauffele (66) und Collin Morikawa (65) profitierten von den frühen, zugänglicheren Verhältnissen und rückten auf 137 bzw. 138 Schläge vor. Der Engländer Matt Fitzpatrick, US-Open-Champion von 2022, notierte eine 70 und liegt gemeinsam mit Schauffele, Tom Kim aus Südkorea und Sam Stevens bei drei unter Par. Rory McIlroy, die Nummer zwei der Welt, schien nach der Front Nine mit Birdies an Loch 5 und 8 noch in Schlagdistanz, doch ein verpasster Sechs-Fuß-Putt am neunten Grün leitete eine Wende ein. Auf der zweiten Platzhälfte verlor der Nordire bei zunehmendem Wind die Distanzkontrolle, ging an den Löchern 10, 11 und 12 jeweils über das Grün hinaus und kassierte drei Bogeys. Ein Doppelbogey am 15. Loch, nachdem sein Chip in einem Bunker landete, ließ ihn auf Even Par zurückfallen. „Wenn es einen Platz gibt, auf dem man mit sieben Schlägen Rückstand noch eine Chance hat, dann diesen“, sagte McIlroy, der nun sieben Schläge hinter Clark liegt.

Für die australischen Teilnehmer endete das Turnier mit einem historischen Tiefpunkt. Cameron Smith, Adam Scott, Lucas Herbert und Min Woo Lee verpassten allesamt den Cut – zum ersten Mal seit 1959, als Bruce Crampton in Winged Foot scheiterte, ist kein Australier am Wochenende eines US Open vertreten. Scott, der sein 100. Major in Folge bestritt, fiel mit einer 75 auf acht über Par zurück. Auch andere prominente Namen schieden vorzeitig aus: Der Spanier Jon Rahm, US-Open-Sieger von 2021, ließ seinem Frust nach einem vergebenen Birdieputt mit einem lauten Fluch freien Lauf und beendete die Runde mit einer 78. Bryson DeChambeau, Titelverteidiger von 2025, verpasste ebenfalls den Cut. Dustin Johnson, der nach der ersten Runde noch zwei Schläge hinter Clark lag, stürzte mit einer 77 ab, die ein Quadruple-Bogey an Loch 15 enthielt.

Mit Clark als Führendem und einer Reihe von Major-Champions in Lauerstellung – darunter Scottie Scheffler, der mit einer 68 auf Even Par liegt und den Karriere-Grand-Slam anstrebt – verspricht das Wochenende auf Shinnecock Hills eine Prüfung der Nerven. Der Kurs, der durch heimtückische Winde und unberechenbare Grüns bereits zahlreiche Favoriten aus dem Rennen genommen hat, dürfte auch an den finalen Tagen keine Sicherheit bieten. Die dritte Runde beginnt mit Clark in der Pole-Position, doch die Erfahrung lehrt, dass Vorsprünge auf diesem Terrain schnell schmelzen können.

Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.

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TonTemperaturFokusPositionierungHorizont
Atlantische / angloamerikanische PresseSüdostasiatische Presse
Atlantische / angloamerikanische Presse
IronieSkepsis

Der unbarmherzige Platz in Shinnecock Hills sah Wyndham Clark in Führung gehen, während Rory McIlroys Aufholjagd auf den Back Nine verpuffte. Alle australischen Spieler verpassten erstmals seit 67 Jahren den Cut, und Momente wie McIlroys dünner Wedge und Rahms lauter Fluch unterstrichen die Frustration.

Südostasiatische Presse
DistanzPragmatismus

Wyndham Clark führt mit vier Schlägen Vorsprung nach einem Rekordergebnis über 36 Löcher in Shinnecock. Eine Gruppe von Major-Champions, darunter Tom Kim, Xander Schauffele und Matt Fitzpatrick, ist in der Verfolgung, während der Platz eine harte Prüfung darstellte.

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Samstag, 20. Juni 2026

Clark mit Rekordvorsprung bei US Open – McIlroy bricht ein, Australier historisch gescheitert

Wyndham Clark führt nach zwei Runden mit vier Schlägen, während Rory McIlroy auf der zweiten Neun einbricht und erstmals seit 67 Jahren kein Australier das Wochenende erreicht.

Wyndham Clark hat bei den 126. US Open auf Shinnecock Hills eine historische Führung aufgebaut. Der Amerikaner, der das Turnier bereits 2023 gewann, spielte eine 64er-Auftaktrunde und legte am Freitag eine 69 nach, womit er mit insgesamt 133 Schlägen den bisherigen 36-Loch-Rekord von Phil Mickelson und Shigeki Maruyama aus dem Jahr 2004 unterbot. Mit einem 33-Fuß-Birdieputt am 18. Loch schloss er seine zweite Runde ab und baute seinen Vorsprung auf vier Schläge aus. Clark, der im Vorjahr nach einem verpassten Cut in Oakmont durch die Zerstörung von Schließfächern aufgefallen war, zeigte sich geläutert: „Das war ein schrecklicher Vorfall, und ich hoffe, ich kann die Fans zurückgewinnen.“ Die Bedingungen auf dem Long-Island-Kurs waren zunächst ungewöhnlich weich, doch im Tagesverlauf trockneten die Grüns mit ihrem tückischen Poa-Annua-Gras unter Sonne und auffrischendem Wind zunehmend aus.

Die Verfolgergruppe wird von mehreren Major-Siegern angeführt. Xander Schauffele (66) und Collin Morikawa (65) profitierten von den frühen, zugänglicheren Verhältnissen und rückten auf 137 bzw. 138 Schläge vor. Der Engländer Matt Fitzpatrick, US-Open-Champion von 2022, notierte eine 70 und liegt gemeinsam mit Schauffele, Tom Kim aus Südkorea und Sam Stevens bei drei unter Par. Rory McIlroy, die Nummer zwei der Welt, schien nach der Front Nine mit Birdies an Loch 5 und 8 noch in Schlagdistanz, doch ein verpasster Sechs-Fuß-Putt am neunten Grün leitete eine Wende ein. Auf der zweiten Platzhälfte verlor der Nordire bei zunehmendem Wind die Distanzkontrolle, ging an den Löchern 10, 11 und 12 jeweils über das Grün hinaus und kassierte drei Bogeys. Ein Doppelbogey am 15. Loch, nachdem sein Chip in einem Bunker landete, ließ ihn auf Even Par zurückfallen. „Wenn es einen Platz gibt, auf dem man mit sieben Schlägen Rückstand noch eine Chance hat, dann diesen“, sagte McIlroy, der nun sieben Schläge hinter Clark liegt.

Für die australischen Teilnehmer endete das Turnier mit einem historischen Tiefpunkt. Cameron Smith, Adam Scott, Lucas Herbert und Min Woo Lee verpassten allesamt den Cut – zum ersten Mal seit 1959, als Bruce Crampton in Winged Foot scheiterte, ist kein Australier am Wochenende eines US Open vertreten. Scott, der sein 100. Major in Folge bestritt, fiel mit einer 75 auf acht über Par zurück. Auch andere prominente Namen schieden vorzeitig aus: Der Spanier Jon Rahm, US-Open-Sieger von 2021, ließ seinem Frust nach einem vergebenen Birdieputt mit einem lauten Fluch freien Lauf und beendete die Runde mit einer 78. Bryson DeChambeau, Titelverteidiger von 2025, verpasste ebenfalls den Cut. Dustin Johnson, der nach der ersten Runde noch zwei Schläge hinter Clark lag, stürzte mit einer 77 ab, die ein Quadruple-Bogey an Loch 15 enthielt.

Mit Clark als Führendem und einer Reihe von Major-Champions in Lauerstellung – darunter Scottie Scheffler, der mit einer 68 auf Even Par liegt und den Karriere-Grand-Slam anstrebt – verspricht das Wochenende auf Shinnecock Hills eine Prüfung der Nerven. Der Kurs, der durch heimtückische Winde und unberechenbare Grüns bereits zahlreiche Favoriten aus dem Rennen genommen hat, dürfte auch an den finalen Tagen keine Sicherheit bieten. Die dritte Runde beginnt mit Clark in der Pole-Position, doch die Erfahrung lehrt, dass Vorsprünge auf diesem Terrain schnell schmelzen können.

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Der unbarmherzige Platz in Shinnecock Hills sah Wyndham Clark in Führung gehen, während Rory McIlroys Aufholjagd auf den Back Nine verpuffte. Alle australischen Spieler verpassten erstmals seit 67 Jahren den Cut, und Momente wie McIlroys dünner Wedge und Rahms lauter Fluch unterstrichen die Frustration.

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DistanzPragmatismus

Wyndham Clark führt mit vier Schlägen Vorsprung nach einem Rekordergebnis über 36 Löcher in Shinnecock. Eine Gruppe von Major-Champions, darunter Tom Kim, Xander Schauffele und Matt Fitzpatrick, ist in der Verfolgung, während der Platz eine harte Prüfung darstellte.

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