
Brand in Tokioter Grundschule: Zehn Verletzte, alle Schüler in Sicherheit
Nach einem Feuer im Musikraum einer Schule im Bezirk Kita wurden nach Behördenangaben zehn Personen verletzt; die Ursache wird untersucht.
Am Freitagmorgen ist in der Takinogawa-Daisan-Grundschule im nördlichen Tokioter Bezirk Kita ein Brand ausgebrochen. Sämtliche rund 340 Schüler sowie die Lehrkräfte konnten das Gebäude unverletzt verlassen oder wurden von der Feuerwehr gerettet. Wie die Tokioter Feuerwehr mitteilte, erlitten insgesamt zehn Personen Verletzungen, alle seien bei Bewusstsein und in medizinischer Behandlung.
Das Feuer war gegen 11 Uhr Ortszeit im Musikraum im vierten Stock des viergeschossigen Schulgebäudes ausgebrochen und griff auf eine Fläche von etwa 200 Quadratmetern über. Einsatzkräfte retteten drei Schüler und eine Lehrkraft, die sich nicht mehr selbst in Sicherheit bringen konnten, über Leitern aus dem Gebäude. Nach Angaben der Behörden zog sich ein Kind beim Verlassen des Gebäudes einen Knochenbruch zu; sieben weitere Schüler sowie zwei Lehrer erlitten Rauchgasvergiftungen oder andere leichte Verletzungen. Der Brand war nach rund einer Stunde weitgehend unter Kontrolle.
Über die genaue Ursache herrscht noch Unklarheit. Die Tokioter Polizei ermittelt, bestätigte jedoch, dass sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs eine fünfte Klasse im Musikraum aufhielt. Zudem sei aus einem angrenzenden Raum, in dem Musikinstrumente gelagert werden, zuvor ein Brandgeruch wahrgenommen worden. Eine Sechstklässlerin schilderte gegenüber Reportern, sie habe mit ihrer Klasse plötzlich Rauch gerochen, dann sei die Sirene ertönt. Beim Hinabgehen über die Treppe habe man das brennende Musikzimmer gesehen und einen lauten Knall aus dem Bereich zwischen Musik- und Mehrzweckraum gehört.
Die Schule liegt in einem dicht besiedelten Wohngebiet etwa 500 Meter südlich des Bahnhofs JR Oji. Erste Agenturmeldungen hatten von mindestens einem Verletzten gesprochen; die inzwischen von Feuerwehr und Polizei bestätigte Zahl von zehn Verletzten gilt als vorläufig. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.
Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.
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In einer Tokioter Grundschule brach ein Großbrand aus; Bilder zeigen Flammen, die Teile des Gebäudes verschlingen. Der Bericht hebt die Schwere des Feuers hervor, ohne zu erwähnen, dass alle Kinder unversehrt sind, oder eine vorläufige Verletztenzahl zu nennen.
Evakuierte Kinder schilderten mit zitternder Stimme ihre Angst nach dem Brand, der vermutlich in der Nähe des Musikraums ausbrach. Zehn Personen wurden verletzt; einige Schüler flohen durch Fenster und warteten auf Vorsprüngen auf Rettung. Die Berichterstattung verbindet sachliche Details mit emotionalen Schilderungen.
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