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Kriminalität & KatastrophenFreitag, 19. Juni 2026

Australische Polizei klagt dritten Mann nach Brandanschlag auf Synagoge in Melbourne an

Der 20-Jährige soll gemeinsam mit zwei bereits angeklagten Männern die Adass-Israel-Synagoge in Brand gesetzt haben; die Behörden sprechen von einer politisch motivierten Tat mit internationalen Verbindungen.

Die australischen Behörden haben einen dritten Mann im Zusammenhang mit dem Brandanschlag auf die Adass-Israel-Synagoge in Melbourne vom Dezember 2024 angeklagt. Wie die australische Bundespolizei AFP und die Polizei von Victoria mitteilten, wurde der 20-Jährige, der sich bereits aus anderen Gründen in Haft befand, am Freitag in einer Justizvollzugsanstalt mit den Vorwürfen der Brandstiftung, der Gefährdung von Menschenleben und des Fahrzeugdiebstahls konfrontiert. Er soll am 6. Dezember 2024 gemeinsam mit zwei weiteren maskierten Tätern in das Gotteshaus im Vorort Ripponlea eingedrungen sein, eine brennbare Flüssigkeit verteilt und das Feuer gelegt haben.

Zum Zeitpunkt des Angriffs, kurz nach vier Uhr morgens, hielten sich Gläubige in der Synagoge auf; sie konnten das Gebäude verlassen. Nach einigen Berichten erlitten ein oder zwei Personen leichte Rauchverletzungen. Das Feuer richtete erheblichen Sachschaden an. Bereits im vergangenen Jahr waren zwei Männer im Alter von 20 und 21 Jahren wegen derselben Tatvorwürfe angeklagt worden; ein vierter Beschuldigter muss sich wegen des Diebstahls eines Fahrzeugs verantworten, das als Fluchtauto genutzt worden sein soll.

Die gemeinsame Terrorismusbekämpfungseinheit von Bundes- und Landespolizei sowie des Inlandsgeheimdienstes ASIO bezeichnete die Tat als politisch motiviert und verwies auf internationale Bezüge. Die australische Regierung hatte im vergangenen Jahr den iranischen Botschafter sowie drei weitere Diplomaten ausgewiesen und Teheran vorgeworfen, die Revolutionsgarden hätten den Anschlag sowie eine Brandstiftung in einem koscheren Lokal in Sydney gesteuert. Aus Teheraner Sicht wurden diese Anschuldigungen zurückgewiesen. Die Ermittler prüfen nach eigenen Angaben, ob die mutmaßlichen Brandstifter wussten, wer den Auftrag erteilt hat, oder ob sie als unwissende Mittelsmänner handelten.

Die Polizei erklärte, die Untersuchung sei hochkomplex und dauere an; über 200 Beamte seien beteiligt. Einige Personen hätten die Ermittlungen durch vorsätzliche Falschaussagen behindert. Der nun Angeklagte soll am Dienstag einem Haftrichter vorgeführt werden. Die jüdische Gemeinde in Melbourne wurde vor der öffentlichen Bekanntgabe über die Festnahme informiert. Die Behörden betonten, die Sicherheit der Gemeinschaft und insbesondere der Gotteshäuser habe höchste Priorität.

Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.

2 Mediengruppen · 1 Sprachen

32%
TonTemperaturFokusPositionierungHorizont
Südostasiatische PresseAtlantische / angloamerikanische Presse
Südostasiatische Presse
DistanzPragmatismus

Die australische Polizei hat einen dritten Mann im Zusammenhang mit dem Brandanschlag auf die Melbourner Synagoge im Dezember 2024 angeklagt. Der Fall wird als gewöhnliches Kriminaldelikt behandelt, dem Verdächtigen werden Brandstiftung und weitere Straftaten vorgeworfen. In einem separaten Vorfall wurde ein Restaurant in Johor Bahru von zwei maskierten Männern in Brand gesetzt, wobei ein Schaden von rund 200.000 Ringgit entstand.

Atlantische / angloamerikanische Presse/ Sicherheit
AlarmDringlichkeitEmpörung

Terrorismusbekämpfer haben einen dritten Verdächtigen im politisch motivierten Brandanschlag auf die Adass-Israel-Synagoge in Melbourne angeklagt. Das Feuer, das einen Großteil des Gebäudes zerstörte, soll nun vom Iran aus gesteuert worden sein. Die Behörden bezeichnen die Ermittlungen als äußerst komplex und andauernd.

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Freitag, 19. Juni 2026

Australische Polizei klagt dritten Mann nach Brandanschlag auf Synagoge in Melbourne an

Der 20-Jährige soll gemeinsam mit zwei bereits angeklagten Männern die Adass-Israel-Synagoge in Brand gesetzt haben; die Behörden sprechen von einer politisch motivierten Tat mit internationalen Verbindungen.

Die australischen Behörden haben einen dritten Mann im Zusammenhang mit dem Brandanschlag auf die Adass-Israel-Synagoge in Melbourne vom Dezember 2024 angeklagt. Wie die australische Bundespolizei AFP und die Polizei von Victoria mitteilten, wurde der 20-Jährige, der sich bereits aus anderen Gründen in Haft befand, am Freitag in einer Justizvollzugsanstalt mit den Vorwürfen der Brandstiftung, der Gefährdung von Menschenleben und des Fahrzeugdiebstahls konfrontiert. Er soll am 6. Dezember 2024 gemeinsam mit zwei weiteren maskierten Tätern in das Gotteshaus im Vorort Ripponlea eingedrungen sein, eine brennbare Flüssigkeit verteilt und das Feuer gelegt haben.

Zum Zeitpunkt des Angriffs, kurz nach vier Uhr morgens, hielten sich Gläubige in der Synagoge auf; sie konnten das Gebäude verlassen. Nach einigen Berichten erlitten ein oder zwei Personen leichte Rauchverletzungen. Das Feuer richtete erheblichen Sachschaden an. Bereits im vergangenen Jahr waren zwei Männer im Alter von 20 und 21 Jahren wegen derselben Tatvorwürfe angeklagt worden; ein vierter Beschuldigter muss sich wegen des Diebstahls eines Fahrzeugs verantworten, das als Fluchtauto genutzt worden sein soll.

Die gemeinsame Terrorismusbekämpfungseinheit von Bundes- und Landespolizei sowie des Inlandsgeheimdienstes ASIO bezeichnete die Tat als politisch motiviert und verwies auf internationale Bezüge. Die australische Regierung hatte im vergangenen Jahr den iranischen Botschafter sowie drei weitere Diplomaten ausgewiesen und Teheran vorgeworfen, die Revolutionsgarden hätten den Anschlag sowie eine Brandstiftung in einem koscheren Lokal in Sydney gesteuert. Aus Teheraner Sicht wurden diese Anschuldigungen zurückgewiesen. Die Ermittler prüfen nach eigenen Angaben, ob die mutmaßlichen Brandstifter wussten, wer den Auftrag erteilt hat, oder ob sie als unwissende Mittelsmänner handelten.

Die Polizei erklärte, die Untersuchung sei hochkomplex und dauere an; über 200 Beamte seien beteiligt. Einige Personen hätten die Ermittlungen durch vorsätzliche Falschaussagen behindert. Der nun Angeklagte soll am Dienstag einem Haftrichter vorgeführt werden. Die jüdische Gemeinde in Melbourne wurde vor der öffentlichen Bekanntgabe über die Festnahme informiert. Die Behörden betonten, die Sicherheit der Gemeinschaft und insbesondere der Gotteshäuser habe höchste Priorität.

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Die australische Polizei hat einen dritten Mann im Zusammenhang mit dem Brandanschlag auf die Melbourner Synagoge im Dezember 2024 angeklagt. Der Fall wird als gewöhnliches Kriminaldelikt behandelt, dem Verdächtigen werden Brandstiftung und weitere Straftaten vorgeworfen. In einem separaten Vorfall wurde ein Restaurant in Johor Bahru von zwei maskierten Männern in Brand gesetzt, wobei ein Schaden von rund 200.000 Ringgit entstand.

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AlarmDringlichkeitEmpörung

Terrorismusbekämpfer haben einen dritten Verdächtigen im politisch motivierten Brandanschlag auf die Adass-Israel-Synagoge in Melbourne angeklagt. Das Feuer, das einen Großteil des Gebäudes zerstörte, soll nun vom Iran aus gesteuert worden sein. Die Behörden bezeichnen die Ermittlungen als äußerst komplex und andauernd.

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