
Argentinien im Glücksdress: FIFA bestätigt Trikots für das WM-Finale gegen Spanien
Die Albiceleste läuft im Endspiel am Sonntag in New Jersey in der traditionellen weiß-himmelblauen Kombination auf, die bei allen drei Titelgewinnen getragen wurde.
Die FIFA hat am Freitag die Spielkleidung für das Finale der Weltmeisterschaft 2026 festgelegt. Argentinien wird am Sonntag im MetLife Stadium von New Jersey in seinem klassischen himmelblau-weiß gestreiften Trikot auflaufen, kombiniert mit weißen Hosen und weißen Stutzen. Torhüter Emiliano Martínez trägt wie beim Triumph von Katar 2022 einen komplett grünen Dress. Spanien entscheidet sich für das rote Jersey mit marineblauen Ärmeln, marineblaue Hosen und Stutzen; Schlussmann Unai Simón agiert in Hellblau. Die technische Sitzung der FIFA ergab keine Farbkonflikte, sodass beide Mannschaften in ihren Hauptuniformen antreten können.
Aus argentinischer Sicht ist die Wahl mehr als eine ästhetische Entscheidung. In den sozialen Netzwerken und in den Medien des Landes wird die Kombination als gutes Omen gewertet: In den Jahren 1978, 1986 und 2022 gewann die Albiceleste den Titel stets im himmelblau-weißen Dress, während die Finalniederlagen 1990 und 2014 im blauen Ausweichtrikot kassiert wurden. Auch die Tatsache, dass Emiliano Martínez wie vor den Endspielen der Copa América 2021, der WM 2022 und der Copa América 2024 an der Pressekonferenz an der Seite von Trainer Lionel Scaloni teilnimmt, wird von argentinischen Anhängern als kabbalistisches Ritual gedeutet.
Spanien wiederum greift auf jene Farben zurück, die es beim bisher einzigen WM-Titel 2010 in Südafrika trug – damals allerdings mit schwarzen Hosen. Die Roja hatte im Halbfinale gegen Frankreich noch in ihrem schwarzen Auswärtstrikot gespielt, kehrt nun aber zur traditionellen roten Spielkleidung zurück. In spanischen Medien wird die Rückkehr zum Stammdress als Zeichen der Kontinuität unter Trainer Luis de la Fuente interpretiert, dessen Mannschaft mit einem souveränen 2:0 gegen Frankreich ins Endspiel einzog.
Argentinien erreichte das Finale nach einem 2:1-Sieg gegen England, bei dem Enzo Fernández und Lautaro Martínez nach Vorlagen von Lionel Messi trafen. Es ist die siebte Finalteilnahme der Südamerikaner, Spanien steht zum zweiten Mal im Endspiel. Das Duell wird zugleich das zweite Aufeinandertreffen beider Nationen bei einer Weltmeisterschaft sein; 1966 gewann Argentinien in der Gruppenphase mit 2:1. Die Partie am Sonntag um 16 Uhr Ortszeit entscheidet darüber, ob Argentinien als erster Titelverteidiger seit Brasilien 1962 den Pokal behält oder Spanien seine zweite Sternstunde erlebt.
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Argentinien wählt das Glückstrikot für das Finale und entfacht die Hoffnung auf einen zweiten Titel in Folge.
Es hebt nur die historischen Siege mit diesem Trikot hervor und ignoriert die offizielle FIFA-Erklärung über das Fehlen eines Farbkonflikts.
Es wird ausgelassen, dass die Trikotwahl einfach auf das Fehlen eines Farbkonflikts mit Spanien zurückzuführen ist, nicht auf eine abergläubische Entscheidung.
Argentinien wird das primäre Trikot tragen, ohne Varianten, gemäß der FIFA-Mitteilung.
Es stützt sich ausschließlich auf die offizielle FIFA-Mitteilung und stellt die Wahl als technisches Verfahren dar, nicht als abergläubisches Symbol.
Es lässt die abergläubischen Überzeugungen argentinischer Fans und den historischen Kontext der Niederlagen in blauen Trikots aus.
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