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Ausgabe von 20:00 CETDonnerstag, 18. Juni 2026
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Razzia gegen Katzenfleisch-Mafia: Vietnamesische Polizei rettet über 400 gestohlene Tiere

In Ho-Chi-Minh-Stadt zerschlugen Ermittler ein seit Jahren agierendes Netzwerk, das Haustiere stahl und an Restaurants verkaufte – dutzende Katzen überlebten die Tortur nicht.

In Ho-Chi-Minh-Stadt ist der Polizei ein Schlag gegen einen der größten bekannten Ringe des illegalen Katzenfleischhandels gelungen. Nach wochenlangen Ermittlungen, ausgelöst durch eine Serie von Haustierdiebstählen, befreiten die Beamten mehr als 400 lebende Katzen aus engen Käfigen und beschlagnahmten rund 80 bereits getötete und tiefgefrorene Tiere. Neun mutmaßliche Mitglieder der Bande wurden festgenommen; die Gruppe soll über drei Jahre hinweg in der südvietnamesischen Metropole und angrenzenden Provinzen Katzen eingefangen und an Restaurants verkauft haben, die das Fleisch als Delikatesse anbieten.

Die Razzia, die nach Polizeiangaben in der vergangenen Woche stattfand und nun öffentlich gemacht wurde, gilt als eine der umfangreichsten Aktionen gegen den Katzenfleischhandel in Vietnam. Die Ermittler stießen auf ein professionell organisiertes Netzwerk: Die Tiere wurden nachts gestohlen, in Käfige gepfercht und nach Gewicht verkauft. In der Metropolregion mit ihren 14 Millionen Einwohnern und in den Nachbarprovinzen hatte die Bande ein regelrechtes Sammelsystem etabliert. Während der Verzehr von Hunde- und Katzenfleisch in Vietnam grundsätzlich legal ist, benötigen Händler eine behördliche Erlaubnis – die hier offenbar nicht vorlag. Tierschutzorganisationen wie Humane World for Animals sprechen von einem „ernüchternden Ausmaß“ des Katzenfleischhandels, der oft mit gestohlenen Haustieren bedient wird.

Von den geretteten Katzen konnten bereits mehr als 40 an ihre Besitzer zurückgegeben werden, doch die Bedingungen der Haltung forderten einen hohen Tribut: Dutzende Tiere starben trotz sofortiger Versorgung an den Folgen von Stress, Unterernährung und Krankheiten. Die Organisation Humane World for Animals, die vor Ort Futter und medizinische Hilfe leistete, sprach von einem „erschütternden“ Zustand der Tiere. Die übrigen Katzen werden derzeit in Auffangstationen gepflegt, während die Behörden versuchen, weitere Eigentümer ausfindig zu machen – eine mühsame Aufgabe, da viele der Tiere keine Kennzeichnung tragen.

Der Fall wirft ein Schlaglicht auf die anhaltende Problematik des Hunde- und Katzenfleischhandels in Teilen Asiens, der in Europa – und insbesondere in Deutschland, Österreich und der Schweiz – auf breite Ablehnung stößt. Internationale Tierschutzgruppen drängen seit Jahren auf ein Verbot dieser Praxis, die nicht nur ethisch umstritten ist, sondern auch Seuchenrisiken birgt. In Vietnam selbst wächst der Widerstand: Vor allem in urbanen Milieus werden Hunde und Katzen zunehmend als Begleittiere betrachtet, und Kampagnen gegen den Fleischkonsum gewinnen an Einfluss. Der jüngste Polizeieinsatz könnte ein Signal sein, dass die Behörden den illegalen Handel nun entschlossener bekämpfen. Gleichzeitig bleibt die Herausforderung groß, denn solange eine Nachfrage besteht, werden kriminelle Netzwerke versuchen, sie zu bedienen – mit gestohlenen Haustieren als billiger Ware.

Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.

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In Vietnam wurden über 400 gestohlene Katzen aus einem Fleischhandelsring gerettet. Die Tiere, die wie Familienmitglieder geliebt werden, wurden systematisch eingefangen und kiloweise an Restaurants verkauft. Der Polizeieinsatz zerschlug ein kriminelles Netzwerk und löste Empörung über die Grausamkeit des Handels aus.

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Die vietnamesische Polizei hat ein groß angelegtes kriminelles Syndikat zerschlagen, das sich auf Katzendiebstahl für den Verzehr spezialisiert hatte. Über 400 Katzen wurden bei Razzien in Tay Ninh und Ho-Chi-Minh-Stadt gerettet, neun Personen festgenommen. Der Einsatz wurde als unkomplizierter Erfolg der Strafverfolgungsbehörden gegen einen illegalen Handel dargestellt.

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Mittwoch, 17. Juni 2026

Razzia gegen Katzenfleisch-Mafia: Vietnamesische Polizei rettet über 400 gestohlene Tiere

In Ho-Chi-Minh-Stadt zerschlugen Ermittler ein seit Jahren agierendes Netzwerk, das Haustiere stahl und an Restaurants verkaufte – dutzende Katzen überlebten die Tortur nicht.

In Ho-Chi-Minh-Stadt ist der Polizei ein Schlag gegen einen der größten bekannten Ringe des illegalen Katzenfleischhandels gelungen. Nach wochenlangen Ermittlungen, ausgelöst durch eine Serie von Haustierdiebstählen, befreiten die Beamten mehr als 400 lebende Katzen aus engen Käfigen und beschlagnahmten rund 80 bereits getötete und tiefgefrorene Tiere. Neun mutmaßliche Mitglieder der Bande wurden festgenommen; die Gruppe soll über drei Jahre hinweg in der südvietnamesischen Metropole und angrenzenden Provinzen Katzen eingefangen und an Restaurants verkauft haben, die das Fleisch als Delikatesse anbieten.

Die Razzia, die nach Polizeiangaben in der vergangenen Woche stattfand und nun öffentlich gemacht wurde, gilt als eine der umfangreichsten Aktionen gegen den Katzenfleischhandel in Vietnam. Die Ermittler stießen auf ein professionell organisiertes Netzwerk: Die Tiere wurden nachts gestohlen, in Käfige gepfercht und nach Gewicht verkauft. In der Metropolregion mit ihren 14 Millionen Einwohnern und in den Nachbarprovinzen hatte die Bande ein regelrechtes Sammelsystem etabliert. Während der Verzehr von Hunde- und Katzenfleisch in Vietnam grundsätzlich legal ist, benötigen Händler eine behördliche Erlaubnis – die hier offenbar nicht vorlag. Tierschutzorganisationen wie Humane World for Animals sprechen von einem „ernüchternden Ausmaß“ des Katzenfleischhandels, der oft mit gestohlenen Haustieren bedient wird.

Von den geretteten Katzen konnten bereits mehr als 40 an ihre Besitzer zurückgegeben werden, doch die Bedingungen der Haltung forderten einen hohen Tribut: Dutzende Tiere starben trotz sofortiger Versorgung an den Folgen von Stress, Unterernährung und Krankheiten. Die Organisation Humane World for Animals, die vor Ort Futter und medizinische Hilfe leistete, sprach von einem „erschütternden“ Zustand der Tiere. Die übrigen Katzen werden derzeit in Auffangstationen gepflegt, während die Behörden versuchen, weitere Eigentümer ausfindig zu machen – eine mühsame Aufgabe, da viele der Tiere keine Kennzeichnung tragen.

Der Fall wirft ein Schlaglicht auf die anhaltende Problematik des Hunde- und Katzenfleischhandels in Teilen Asiens, der in Europa – und insbesondere in Deutschland, Österreich und der Schweiz – auf breite Ablehnung stößt. Internationale Tierschutzgruppen drängen seit Jahren auf ein Verbot dieser Praxis, die nicht nur ethisch umstritten ist, sondern auch Seuchenrisiken birgt. In Vietnam selbst wächst der Widerstand: Vor allem in urbanen Milieus werden Hunde und Katzen zunehmend als Begleittiere betrachtet, und Kampagnen gegen den Fleischkonsum gewinnen an Einfluss. Der jüngste Polizeieinsatz könnte ein Signal sein, dass die Behörden den illegalen Handel nun entschlossener bekämpfen. Gleichzeitig bleibt die Herausforderung groß, denn solange eine Nachfrage besteht, werden kriminelle Netzwerke versuchen, sie zu bedienen – mit gestohlenen Haustieren als billiger Ware.

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In Vietnam wurden über 400 gestohlene Katzen aus einem Fleischhandelsring gerettet. Die Tiere, die wie Familienmitglieder geliebt werden, wurden systematisch eingefangen und kiloweise an Restaurants verkauft. Der Polizeieinsatz zerschlug ein kriminelles Netzwerk und löste Empörung über die Grausamkeit des Handels aus.

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Die vietnamesische Polizei hat ein groß angelegtes kriminelles Syndikat zerschlagen, das sich auf Katzendiebstahl für den Verzehr spezialisiert hatte. Über 400 Katzen wurden bei Razzien in Tay Ninh und Ho-Chi-Minh-Stadt gerettet, neun Personen festgenommen. Der Einsatz wurde als unkomplizierter Erfolg der Strafverfolgungsbehörden gegen einen illegalen Handel dargestellt.

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