
Trump veröffentlicht Bild einer 100-Dollar-Note mit seiner Unterschrift
Das US-Finanzministerium plant erstmals die Signatur eines amtierenden Präsidenten auf Banknoten – ein Vorhaben mit begrenzter rechtlicher Hürde, aber erheblicher symbolischer Sprengkraft.
Präsident Donald Trump hat auf seinem Netzwerk Truth Social das Bild einer 100-Dollar-Note mit seiner Unterschrift veröffentlicht. Das US-Finanzministerium hatte bereits im März angekündigt, anlässlich des 250. Jahrestags der Vereinigten Staaten erstmals die Signatur eines amtierenden Präsidenten auf einer Papierwährung anzubringen. Auf der nun gezeigten Abbildung erscheint Trumps Namenszug oberhalb der Unterschrift von Finanzminister Scott Bessent; traditionell trugen die Scheine lediglich die Signaturen des Finanzministers und des Treasurer of the United States. Auf eine Anfrage des Senders CNN, ob die modifizierten Noten bereits gedruckt werden, steht eine Antwort des Ministeriums noch aus.
Aus Washingtoner Regierungskreisen wird der Schritt als angemessene Würdigung von Trumps wirtschaftspolitischer Bilanz dargestellt. Treasurer Brandon Beach erklärte, der Präsident habe als „Architekt der wirtschaftlichen Renaissance des goldenen Zeitalters Amerikas“ unbestreitbare Spuren hinterlassen; seine Unterschrift auf der Währung sei nicht nur passend, sondern auch verdient. Im Kongress gehen Bestrebungen einzelner Republikaner noch weiter: Ein Gesetzentwurf sieht eine 250-Dollar-Gedenknote mit Trumps Porträt vor. Dafür müsste jedoch der United States Code geändert werden, der Abbildungen lebender Personen auf Zahlungsmitteln untersagt. Da eine solche Ausnahmeregelung der Zustimmung demokratischer Senatoren bedürfte, gilt die Realisierung als unwahrscheinlich.
In der amerikanischen Öffentlichkeit und unter Rechtsexperten ist das Vorhaben umstritten. Beobachter der Brookings Institution in Washington kritisieren, die Währung sei Eigentum des gesamten Volkes und Symbol nationaler Wirtschaftskraft, nicht Instrument persönlicher Selbstdarstellung. Befürworter im Kongress verweisen hingegen darauf, dass die Verfassung keine expliziten ästhetischen Vorgaben für Banknoten mache und eine solche Neuerung das Nationalbewusstsein stärken könne. Die Debatte reiht sich ein in eine Serie von Maßnahmen, mit denen Trump seinen Namen und sein Bild auf bundesstaatlichen Dokumenten und Einrichtungen platziert – von Gedenkpässen über Nationalparkausweise bis hin zur Umbenennung des Flughafens von Palm Beach.
Für Beobachter in Europa ist der Vorgang auch deshalb von Belang, weil der 100-Dollar-Schein die weltweit meistzirkulierte US-Banknote ist und jede Änderung ihres Erscheinungsbildes internationale Signalwirkung entfaltet. Während die Unterschrift auf der 100-Dollar-Note ohne Gesetzesänderung umgesetzt werden kann und Prototypen bereits vorliegen, bleibt die Einführung einer 250-Dollar-Note mit Trumps Konterfei an die parlamentarische Hürde gebunden. Das Finanzministerium hat sich zur Druckfreigabe bislang nicht geäußert; mit einer Entscheidung wird in den kommenden Wochen gerechnet.
| Kontinentaleuropäische Presse | 0.00 | neutral |
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| Arabische Golfpresse | +0.30 | aligned |
| Lateinamerikanische Presse | −0.20 | neutral |
| Südostasiatische Presse | 0.00 | neutral |
Trump's gesture is yet another episode of personalization of power, but it does not alter real economic dynamics.
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It generalizes the negative impact on Global South economies, exploiting the narrative of dependence and vulnerability.
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