
Spanien im WM-Finale: De la Fuente wünscht sich Argentinien als Gegner
Nach dem 2:0-Halbfinalsieg gegen Frankreich steht Spanien im Endspiel der Weltmeisterschaft 2026; Trainer Luis de la Fuente hofft auf ein Duell mit seinem früheren Schüler Lionel Scaloni und Argentinien.
Spanien hat als erste Mannschaft das Finale der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 erreicht. Im Halbfinale setzte sich die Mannschaft von Trainer Luis de la Fuente am Dienstag (Ortszeit) im AT&T Stadium in Dallas mit 2:0 gegen Frankreich durch. Mikel Oyarzabal brachte die Iberer in der 22. Minute per Foulelfmeter in Führung, Pedro Porro erhöhte in der 58. Minute auf 2:0. Mit einer disziplinierten und dominanten Vorstellung ließ Spanien dem amtierenden Vizeweltmeister kaum Chancen und untermauerte seinen Anspruch auf den Titel.
Der Erfolg fügt sich in eine beeindruckende Serie: Spanien ist seit 37 Pflichtspielen ungeschlagen, eine Rekordmarke im internationalen Fußball. Seit Juni 2023 hat das Team 30 Siege und sieben Unentschieden verbucht. De la Fuente, der seit 2022 im Amt ist, hat die Mannschaft zu einer Einheit geformt, die auf Ballbesitz, präzises Passspiel und taktische Disziplin setzt. In den Halbfinals standen mit Spanien, Frankreich, Argentinien und England erstmals in der WM-Geschichte die vier bestplatzierten Teams der FIFA-Weltrangliste – ein Beleg für die hohe Leistungsdichte des Turniers.
Nach dem Spiel äußerte sich De la Fuente zu seinem Wunschgegner für das Endspiel. „Ich würde liebend gern gegen Argentinien spielen, wegen meiner Freundschaft mit Lionel Scaloni“, sagte der 65-Jährige. Die beiden Trainer verbindet eine langjährige Beziehung: Als Scaloni 2017 in Spanien die Trainerlizenz erwarb, war De la Fuente sein Ausbilder. Seither schätzen sie sich gegenseitig. In argentinischen Medien wird diese persönliche Note hervorgehoben; Scaloni selbst hatte vor dem Turnier erklärt, er wünsche Spanien Erfolg, weil De la Fuente ihm sehr geholfen habe. Auch brasilianische und indonesische Berichte greifen die ungewöhnliche Freundschaft auf.
Das Finale findet am Sonntag, dem 19. Juli 2026, um 16 Uhr Ortszeit im MetLife Stadium in East Rutherford, New Jersey, statt. Spanien wartet nun auf den Sieger der zweiten Halbfinalpartie zwischen Argentinien und England. Unabhängig vom Gegner wird die Partie für De la Fuente eine besondere sein: Entweder trifft er auf seinen Schüler oder auf eine englische Mannschaft, die er bereits vor dem Turnier als Mitfavoriten bezeichnet hatte. Für Spanien geht es um den zweiten WM-Titel nach 2010.
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Latin America celebrates the bond between De la Fuente and Scaloni, seeing the final as a teacher-student clash, with pride for Argentina.
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