
Papst Leo XIV begrüßt Friedensmemorandum zwischen USA und Iran
Der Pontifex hofft auf ein dauerhaftes Ende des Nahost-Krieges; Unterzeichnung am Freitag im schweizerischen Bürgenstock.
Papst Leo XIV. hat das interimistische Friedensmemorandum zwischen den Vereinigten Staaten und Iran mit deutlichen Worten begrüßt. Vor Journalisten in der päpstlichen Sommerresidenz Castel Gandolfo bei Rom sagte der Pontifex am Dienstag: „Gott sei Dank, dass diese beiden Mächte am Freitag ihr Abkommen formalisieren werden.“ Die Unterzeichnung ist im schweizerischen Bürgenstock vorgesehen, wie das Außenministerium in Bern bestätigte. Der Papst, der erste US-Amerikaner auf dem Stuhl Petri, unterstrich, dass noch einige Punkte zu klären seien, es jedoch immer besser sei, Differenzen „durch Dialog und Verhandlungen beizulegen, statt zum Krieg zurückzukehren“.
Die Einigung folgt auf einen monatelangen bewaffneten Konflikt, in dem die USA und Israel gegen Iran vorgingen. US-Präsident Donald Trump hatte mit der Auslöschung der iranischen Zivilisation gedroht – eine Äußerung, die Papst Leo im April als „inakzeptabel“ verurteilte. Der Pontifex, der seither immer wieder zum Gebet für den Frieden aufrief, betonte, dass Christus „die Gebete der Kriegführenden nicht erhört, sondern zurückweist“. Die Vermittlung des Abkommens übernahm Pakistan, das als Hauptmediator zwischen Washington und Teheran fungierte.
Aus Washingtoner Sicht markiert das Memorandum einen ersten diplomatischen Durchbruch nach wochenlangen Spannungen, die auch die transatlantischen Beziehungen belastet hatten. In Teheran wird die Vereinbarung als Chance gesehen, die wirtschaftlich verheerenden Sanktionen zu lockern. Europäische Beobachter, insbesondere in Berlin, Wien und Bern, werten die Entwicklung als wichtigen Schritt zur Stabilisierung des Nahen Ostens. Die Wahl des Bürgenstocks als Unterzeichnungsort unterstreicht die traditionelle Rolle der Schweiz als neutrale Vermittlerin. Der Vatikan wiederum sieht in dem Abkommen eine Bestätigung seiner beharrlichen diplomatischen Appelle.
Ob das interimistische Abkommen tatsächlich das Ende des Krieges besiegelt, bleibt offen. Der Papst selbst äußerte die Hoffnung, „dass der Krieg wirklich vorbei ist und wir vorankommen können“. Noch sind mehrere strittige Punkte ungelöst, und die Details des Memorandums wurden nicht veröffentlicht. Entscheidend wird sein, ob beide Seiten den politischen Willen aufbringen, den eingeschlagenen Verhandlungsweg fortzusetzen. Für Deutschland, Österreich und die Schweiz als enge Nachbarn und Handelspartner der Region steht viel auf dem Spiel: Ein dauerhafter Frieden würde nicht nur humanitäre Katastrophen verhindern, sondern auch die Energieversorgung und die Fluchtbewegungen nach Europa stabilisieren.
Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.
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Der Papst begrüßte das Abkommen, dankte Gott und betonte, dass Dialog immer besser ist als Krieg. Das Abkommen wird als Sieg der iranischen Diplomatie und als Schritt zu dauerhaftem Frieden dargestellt.
Der Papst dankte Gott für das Interimsabkommen und erinnerte daran, dass seine frühere Kritik am Krieg Trump verärgert hatte. Der Bericht bleibt neutral und beschreibt das Abkommen als diplomatischen Schritt mit offenen Fragen.
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