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Lulas scherzhafte Messi-Offerte: Brasiliens Präsident reagiert auf WM-Auftakt

Nach Lionel Messis Dreierpack für Argentinien und einem mageren Remis der Seleção gegen Marokko sorgt Luiz Inácio Lula da Silva mit einer ironischen Bemerkung für Aufsehen.

In Genf äußerte Brasiliens Präsident Luiz Inácio Lula da Silva am Mittwoch einen scherzhaften Vorschlag, der in Südamerika und darüber hinaus für Schlagzeilen sorgte: Er habe darüber nachgedacht, Lionel Messi für die brasilianische Nationalmannschaft zu verpflichten. Der ironische Kommentar fiel unmittelbar nach dem glanzvollen Auftakt Argentiniens in die WM 2026, bei dem der 37-jährige Superstar mit drei Toren gegen Algerien (3:0) seinen 16. Weltmeisterschaftstreffer erzielte und damit zum deutschen Rekordtorschützen Miroslav Klose aufschloss. Brasilien hingegen war im ersten Gruppenspiel nicht über ein 1:1 gegen Marokko hinausgekommen und hatte dabei spielerische Schwächen offenbart.

Lula, der sich in der Schweiz aufhielt, relativierte das Unentschieden gegen den afrikanischen Halbfinalisten der letzten WM. Marokko sei der stärkste Gegner in der Gruppe, so der Präsident, und ein Remis kein Beinbruch. Er bemühte eine alte Fußballweisheit: „Man sagt, wenn die Zweifel an Brasilien am größten sind, gewinnen wir die Weltmeisterschaft.“ Zugleich erinnerte er daran, dass Nationaltrainer Carlo Ancelotti ihn im April konsultiert habe, ob Neymar in den Kader berufen werden solle – ein Hinweis darauf, dass Lula sich nicht nur als Staatschef, sondern auch als oberster Fan der Seleção versteht.

Die Bemerkung über Messi, halb Scherz, halb versteckte Kritik am eigenen Team, verbreitete sich in den sozialen Netzwerken rasant. In argentinischen Medien wurde sie als widerwillige Anerkennung der überragenden Rolle des Weltmeisters von 2022 gewertet, während brasilianische Kommentatoren eine Mischung aus Galgenhumor und unterschwelligem Ansporn heraushörten. Aus nordafrikanischer Perspektive unterstrich der Auftakt die wachsende Konkurrenzfähigkeit der Region: Marokko hatte bereits 2022 das Halbfinale erreicht, Algerien lieferte dem Titelverteidiger lange ein respektables Duell, ehe Messi die Partie entschied.

Für Brasilien steht nun am Freitag das zweite Gruppenspiel gegen Haiti an, ein Pflichtsieg, um den Druck zu mindern. Die ironische Messi-Offerte Lulas ist mehr als eine Anekdote; sie spiegelt die psychologische Last einer Nation, die seit 2002 auf den sechsten Stern wartet und sich in der auf 48 Teams erweiterten WM in Nordamerika keinen Fehltritt erlauben darf. Während Argentinien mit einem Messi in Galaform als Topfavorit gilt, muss die Seleção rasch zu ihrer eigenen Identität finden – ohne auf argentinische Importe hoffen zu müssen.

Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.

2 Mediengruppen · 3 Sprachen

48%
TonTemperaturFokusPositionierungHorizont
Stampa africana subsaharianaStampa latinoamericana
Stampa africana subsahariana
distaccopragmatismo

Brasiliens Präsident scherzte über eine Verpflichtung Messis, nachdem der Argentinier einen Hattrick erzielt hatte und Brasilien gegen Marokko nur unentschieden spielte. Die lockere Bemerkung unterstrich den Unterschied zwischen den WM-Starts der beiden südamerikanischen Rivalen, sachlich und ohne Polemik.

Stampa latinoamericana
ironiaschadenfreude

Lulas Scherz, Messi 'verpflichten' zu wollen, wurde als sarkastischer Seitenhieb auf Brasiliens glanzlosen Auftakt gewertet, während Argentinien strahlte. Auf dem ganzen Kontinent hallte die Bemerkung als ironisches Eingeständnis der argentinischen Überlegenheit wider, eine Mischung aus Humor und kaum verhohlener Frustration.

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Mittwoch, 17. Juni 2026

Lulas scherzhafte Messi-Offerte: Brasiliens Präsident reagiert auf WM-Auftakt

Nach Lionel Messis Dreierpack für Argentinien und einem mageren Remis der Seleção gegen Marokko sorgt Luiz Inácio Lula da Silva mit einer ironischen Bemerkung für Aufsehen.

In Genf äußerte Brasiliens Präsident Luiz Inácio Lula da Silva am Mittwoch einen scherzhaften Vorschlag, der in Südamerika und darüber hinaus für Schlagzeilen sorgte: Er habe darüber nachgedacht, Lionel Messi für die brasilianische Nationalmannschaft zu verpflichten. Der ironische Kommentar fiel unmittelbar nach dem glanzvollen Auftakt Argentiniens in die WM 2026, bei dem der 37-jährige Superstar mit drei Toren gegen Algerien (3:0) seinen 16. Weltmeisterschaftstreffer erzielte und damit zum deutschen Rekordtorschützen Miroslav Klose aufschloss. Brasilien hingegen war im ersten Gruppenspiel nicht über ein 1:1 gegen Marokko hinausgekommen und hatte dabei spielerische Schwächen offenbart.

Lula, der sich in der Schweiz aufhielt, relativierte das Unentschieden gegen den afrikanischen Halbfinalisten der letzten WM. Marokko sei der stärkste Gegner in der Gruppe, so der Präsident, und ein Remis kein Beinbruch. Er bemühte eine alte Fußballweisheit: „Man sagt, wenn die Zweifel an Brasilien am größten sind, gewinnen wir die Weltmeisterschaft.“ Zugleich erinnerte er daran, dass Nationaltrainer Carlo Ancelotti ihn im April konsultiert habe, ob Neymar in den Kader berufen werden solle – ein Hinweis darauf, dass Lula sich nicht nur als Staatschef, sondern auch als oberster Fan der Seleção versteht.

Die Bemerkung über Messi, halb Scherz, halb versteckte Kritik am eigenen Team, verbreitete sich in den sozialen Netzwerken rasant. In argentinischen Medien wurde sie als widerwillige Anerkennung der überragenden Rolle des Weltmeisters von 2022 gewertet, während brasilianische Kommentatoren eine Mischung aus Galgenhumor und unterschwelligem Ansporn heraushörten. Aus nordafrikanischer Perspektive unterstrich der Auftakt die wachsende Konkurrenzfähigkeit der Region: Marokko hatte bereits 2022 das Halbfinale erreicht, Algerien lieferte dem Titelverteidiger lange ein respektables Duell, ehe Messi die Partie entschied.

Für Brasilien steht nun am Freitag das zweite Gruppenspiel gegen Haiti an, ein Pflichtsieg, um den Druck zu mindern. Die ironische Messi-Offerte Lulas ist mehr als eine Anekdote; sie spiegelt die psychologische Last einer Nation, die seit 2002 auf den sechsten Stern wartet und sich in der auf 48 Teams erweiterten WM in Nordamerika keinen Fehltritt erlauben darf. Während Argentinien mit einem Messi in Galaform als Topfavorit gilt, muss die Seleção rasch zu ihrer eigenen Identität finden – ohne auf argentinische Importe hoffen zu müssen.

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Brasiliens Präsident scherzte über eine Verpflichtung Messis, nachdem der Argentinier einen Hattrick erzielt hatte und Brasilien gegen Marokko nur unentschieden spielte. Die lockere Bemerkung unterstrich den Unterschied zwischen den WM-Starts der beiden südamerikanischen Rivalen, sachlich und ohne Polemik.

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ironiaschadenfreude

Lulas Scherz, Messi 'verpflichten' zu wollen, wurde als sarkastischer Seitenhieb auf Brasiliens glanzlosen Auftakt gewertet, während Argentinien strahlte. Auf dem ganzen Kontinent hallte die Bemerkung als ironisches Eingeständnis der argentinischen Überlegenheit wider, eine Mischung aus Humor und kaum verhohlener Frustration.

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